Nach dem Monaco-Anschlag: Hauptverdächtige auf Zwischenstopp in Deutschland

Im Fall des Sprengstoffattentats in Monaco fanden Ermittler heraus, dass die mutmaßliche Haupttäterin zeitweilig nach der Tat auf deutschem Boden war.

07.07.26 21:08 Uhr | 1 mal gelesen

Eine seltsame Wendung im Ermittlungsverfahren zum Anschlag von Monaco: Deutsche und internationale Sicherheitsdienste haben offenbar herausgefunden, dass sich die Hauptverdächtige vorübergehend in Deutschland aufhielt – genauer gesagt, in Hessen. Dort entdeckten Ermittler Anfang Juli einen Mietwagen, leerstehend am Frankfurter Hauptbahnhof. Merkwürdig: Der Wagen war mit einem Ausweis angemietet worden, dessen Foto mit Überwachungsbildern am Monaco-Tatort übereinstimmt. Die Fahnder vermuten, die Frau sei nach dem Anschlag möglicherweise quer durch Frankreich und Italien ins Rhein-Main-Gebiet gefahren, nur um von dort ihre Flucht fortzusetzen, ob nun mit Zug, Bus oder vielleicht sogar untergetaucht. Später, so berichten ukrainische Stellen, sei die Verdächtige Anfang Juli in der Ukraine angekommen – aber nur kurz darauf tot aufgefunden worden. Zwei Männer wurden in diesem Zusammenhang verhaftet. Und während ständig neue Puzzlestücke auftauchen, bleibt das große Bild des Falls immer noch verschwommen und offen für Spekulationen.

Die Ermittlungen nach dem Anschlag in Monaco haben eine überraschende deutsche Komponente: Die vermutliche Täterin nutzte offenbar einen Mietwagen, um sich nach der Tat nach Deutschland abzusetzen. Ihr Auto wurde leer am Frankfurter Hauptbahnhof entdeckt, und Ausweisdokumente passen zu Kameraaufnahmen vom Tatort – ein ziemlich klares Indiz, jedoch bleiben die Hintergründe düster. In der Ukraine wurde sie kurz darauf tot aufgefunden und zwei Männer stehen nun im Verdacht, an ihrem Tod beteiligt gewesen zu sein; laut aktuellen Medienberichten gibt es weiter Unklarheiten zur Motivation hinter dem Anschlag und zu möglichen Auftraggebern. Neueste Quellen berichten zudem, dass europäische Sicherheitsbehörden die Ausweichrouten und Fluchthelfer-Netzwerke auswerten. Darüber hinaus verdichten sich Hinweise, dass die Frau einen Komplizen gehabt haben könnte, da Überwachungskameras eine zweite Person in ihrer Nähe zeigten. Die Ermittler untersuchen in diesem Zusammenhang auch Verbindungen zu organisierten Netzwerken in Osteuropa, die verdächtigt werden, gezielt Attentäter ins europäische Ausland zu schleusen.

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