Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein kleiner Betrieb im niederösterreichischen St. Christophen das Rennen um einen der wichtigsten Preise seiner Branche macht? Und doch: Lichtblick Bestattung, geführt von Jörg und Jasmin Bauer, hält nun den internationalen Prestige Award 2025/26 in Händen. Der Preis – in London überreicht – ist eine ziemlich ehrliche Anerkennung für die Arbeit eines Teams, das Sterben und Trauern nicht als Geschäft, sondern als zutiefst menschlichen Prozess begreift. Laut Veranstalter sind sie das erste Bestattungsunternehmen, das diese renommierte Auszeichnung erhält. Hierbei zählen eben nicht nur Services und Innovation, sondern auch ethisches Handeln und Mitgefühl – Werte, die bei Lichtblick sichtbar gelebt werden. Die Würdigung im Namen des ganzen Teams spiegelt den gelebten Ansatz wider: Zeit für Angehörige, individuelle Lebensfeiern, offene Atmosphäre – etwa in den sogenannten Wohnzimmern, in denen eine vertrauensvolle Umgebung geschaffen wird. Erwähnenswert: Die Freude über die vielen Glückwünsche und die Dankbarkeit gegenüber den Familien klingt bei den Bauers sehr authentisch durch. Noch etwas Besonderes: Am 19. November 2026 lädt Lichtblick zu einer feierlichen, offenen Award-Party am Standort St. Christophen – mit Langosch, Punsch, Bier, und dem kuriosen (aber durchaus hilfreichen) „Erdmöbeltest“, bei dem Interessierte tatsächlich einmal Probe liegen dürfen. Zusammengefasst: Ein Preis, der Mut macht – nicht nur in der Branche, sondern vielleicht auch beim Blick auf den Tod, der oft zu sehr aus dem Alltag verdrängt wird.
Mit dem Prestige Award 2025/26 wird Lichtblick Bestattung für ihre empathische, persönliche Betreuung bei Trauerfällen ausgezeichnet – ein seltener internationaler Erfolg in einer von Traditionen geprägten Branche. Das Unternehmen hebt sich ab durch individuelle Bestattungsformen, transparente Beratung und eine echte Einladung, Abschied und Trauer als Teil des Lebens zu begreifen. Interessanterweise hat jüngst die gesellschaftliche Diskussion rund um Tod, alternative Bestattungen und einen offeneren Umgang mit Abschied und Trauer – etwa durch neue Gedenkformate und nachhaltige Bestattungsformen – in Österreich und Deutschland an Fahrt aufgenommen. Laut einem aktuellen Artikel auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung gewinnt das Thema alternative Bestattungskultur in Mitteleuropa zunehmend an Bedeutung, wobei immer mehr Menschen individuelle Formen des Abschieds suchen. Auch die ZEIT berichtet von einem wachsenden Bedürfnis nach Transparenz und Begleitung im Trauerfall, gerade durch Familienunternehmen. Auf taz.de wurde gerade erst thematisiert, wie untraditionelle Ansätze für viele Trauernde hilfreich sein können und das Gespräch über das Lebensende wie eine Modernisierung erfährt. Lichtblick reiht sich mit ihrer Philosophie und ihrer nun preisgekrönten Arbeit sichtbar in diese Entwicklung ein.