Notfallseelsorge im Ausnahmezustand – „Leben ist mehr!“ am Karfreitag
Unfälle, Katastrophen, manchmal einfach das Unerwartete – dann rückt Albi Roebke aus. Am Karfreitag, 3. April 2026, um 13.15 Uhr zeigt das ZDF die Feiertags-Reportage „Leben ist mehr! Plötzlich ist alles anders“, die Roebkes Arbeit in der Notfallseelsorge porträtiert. Karfreitag, traditionell der Trauer und dem Abschied gewidmet, bekommt so eine ganz neue Note: Hoffnung mitten im Zusammenbruch. Im Zentrum stehen Menschen, deren Leben Roebke in Krisenzeiten begleitet hat. Ihre Geschichten berühren: Was rettet, wenn das eigene Universum auseinanderbricht? Woher kommt der Mut, weiterzumachen?
„37°Leben“: Vom Loslassen und Neuanfang
Eigentlich typisch Ostern: der Aufbruch ins Ungewisse. In „37°Leben: Die Kraft des Neuanfangs“ begleiten die Reporter am 3. April (5 Uhr im Streaming, 5. April 9.03 Uhr im ZDF) zwei junge Menschen, Linus und Julia. Linus restauriert Boote, heuert an für einen Lebenstraum, merkt aber, dass Glück mehr als Holz und Wasser braucht. Julia unterstützt Menschen nach schweren Krisen, ringt selbst aber mit eigenen Unsicherheiten. Ganz pragmatisch, nie pathetisch – es geht um die Frage: Was gibt Halt nach der Krise?
Ostergottesdienst mit schillernden Symbolen
Beim evangelischen Ostergottesdienst am 5. April, 9.30 Uhr, in der Marburger Pauluskirche treffen Seifenblasen und Barocktradition aufeinander: Zerbrechlichkeit und Hoffnung, wie Pfarrer Dr. Burkhard Freiherr von Dörnberg betont. Der Gottesdienst setzt musikalisch wie thematisch auf einen poetischen Blick auf Vergänglichkeit und Auferstehung. Leben endet nicht einfach – manchmal entsteht aus dem Bruch etwas Unerwartetes. Ab Ausstrahlung auch online auf Abruf.
„Terra X History“: Judas – Verräter oder Mittler?
Judas: Kaum ein biblischer Name ist derart mit Verrat aufgeladen. Am Ostersonntag fragt „Terra X History“ (ab 10.00 Uhr auf YouTube), ob die Schuld so einfach verteilt werden kann – oder ob an Judas Rolle auch andere Bedeutungsebenen hängen. Alte Dogmen geraten ins Wanken, neue Lesarten erscheinen plausibel. Die Doku beleuchtet historische Entwicklungen, von antisemitischen Stereotypen bis hin zu moderneren, versöhnten Interpretationen.
Papst Leo XIV. – Der leise Reformer?
Im Vatikan weht seit einem Jahr neuer Wind: Papst Leo XIV. ist ruhiger als sein Vorgänger Franziskus, aber wohin steuert er die katholische Kirche? Die Doku (Ostersonntag, 5. April, 23.30 Uhr, ZDF, auch im Web) zeichnet die wichtigsten Stationen seines ersten Amtsjahres nach, lässt Weggefährten und Kritiker zu Wort kommen. Besonders spannend: Die Debatten um den synodalen Prozess und die Frage, ob es echte Reformen geben wird.
„Eine Frage des Gewissens“: Ringen um Verantwortung an Ostermontag
Krieg, Frieden, moralisches Dilemma: So grundlegend wie schwer zu fassen. Die Reportage (Ostermontag, 6. April, 17.30 Uhr, und online ab 1. April) folgt vier Menschen, die mit ihrer Haltung zu Rüstung, Wehrpflicht und persönlicher Verantwortung ringen. Ihre Geschichten zeigen: Gewissen ist kein starres Konzept. Es bleibt individuell, wandelbar, oft widersprüchlich – und wichtiger denn je.
Kontakt: ZDF-Kommunikation (pressedesk@zdf.de)
Das ZDF präsentiert zu Ostern ein Programm, das sich inhaltlich zwischen religiöser Tradition, gesellschaftlichem Diskurs und sehr persönlichen Lebensfragen bewegt. Neben klassischen Gottesdiensten und Dokumentationen wirft das ZDF in seinen Reportagen einen auffallend lebensnahen Blick auf Seelsorge, Neuanfänge und ethische Dilemmata, wodurch das Fest auch als Impuls für individuelle Veränderungsprozesse und gesellschaftliche Debatten dargestellt wird. Durch die kritische Auseinandersetzung – etwa mit Judas’ Rolle oder aktuellen Fragen zu Frieden und Krieg – öffnet das Programm Räume für Zweifel, Inspiration und eine neue Sicht auf altbekannte Themen. AKTUELLE RECHERCHE: - Laut einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 30. März 2024 widmen sich die öffentlichen-rechtlichen Sender (ARD und ZDF) dieses Jahr verstärkt gesellschaftlichen Einschnitten, darunter psychische Belastungen durch Krieg, Migration und Umbrüche in Kirche und Gesellschaft. Experten betonen dabei, dass Religion im Fernsehen zunehmend als Reflexionsraum für ethische Herausforderungen gesehen wird (Quelle: Süddeutsche Zeitung). - Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet am 29. März 2024 in einer ausführlichen Analyse, dass verschiedene Religionsgemeinschaften und Kritiker die stärkere Präsenz von Gewissensfragen und aktuellen Konflikten als „modernes Ostern“ begrüßen, aber weiterhin eine offene Debatte über religiöse Identität fordern (Quelle: FAZ). - Nach Angaben der ZEIT vom 30. März 2024 hat insbesondere das digitale Angebot der Sender („Terra X“, YouTube-Formate, Podcasts) an den Feiertagen beträchtlich an Reichweite gewonnen, was viele junge Menschen erstmals wieder mit Glaubensdebatten und ethischen Fragen in Berührung bringt (Quelle: ZEIT).