Sophie Koch, die Queerbeauftragte der Bundesregierung, bleibt bei ihrer klaren Linie: Das Selbstbestimmungsgesetz ist ihrer Ansicht nach ein notwendiger und wirkungsvoller Schritt, um die Rechte von Trans-, Inter- und nicht-binären Menschen zu schützen. Trotz evaluierender Prüfungen und Versuchen, das Gesetz aus konservativen Kreisen anzugreifen, plädiert sie für politische Gelassenheit und sieht keinen Anlass zur Reform. Interessant wird es auch bei einem Blick in die aktuellen Debatten: Laut Medienberichten der Süddeutschen Zeitung bleibt das Gesetz nach wie vor umstritten, besonders im Lichte jüngster rechter Kampagnen, doch die große Mehrheit der Betroffenen und Expert:innen hält am Bedarf für mehr Selbstbestimmung fest. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass Gegner:innen des Gesetzes versuchen, über Einzelfälle Stimmung zu machen, während ein breites Bündnis aus Politik und Zivilgesellschaft an der Sicherheit und Wichtigkeit des Gesetzes festhält. Spiegel Online hebt hervor, dass in anderen europäischen Ländern ähnliche Regelungen meist zu Entstigmatisierung und besserem Zugang für vulnerable Gruppen führen.