SC Freiburg startet mit knapper Sieg in die Conference League

Beim Auftakt der Conference League feierte der SC Freiburg einen knappen 3:2-Erfolg gegen FK Jablonec. Das Team von Julian Schuster machte es gegen den tschechischen Gegner spannend – und sammelte wichtige Punkte fürs neue Ligasystem.

15.10.26 23:23 Uhr | 2 mal gelesen

Zäher Auftakt, frühe Freude

Eigentlich wusste niemand so richtig, was von diesem ersten Conference-League-Spiel zu erwarten war. Trotz einer recht ausgeglichenen Anfangsphase legte Freiburg schnell den Vorwärtsgang ein.

Grifos Standardkunst und Pech im Abschluss

Mal ehrlich: Es hätte auch schon früher klingeln können. Diverse Abschlüsse – Irie, Kübler – und dann dieser laute Knall: Die Latte stand im Weg. Erst Grifo, der mit seinem butterweichen Freistoß in der 15. Minute alles gerade rückte und zum 1:0 abgezockt einschob, brachte Erleichterung.

Eigentor statt Erweiterung der Führung

So richtig nutzten die Freiburger ihre Dominanz jedoch nicht. Stattdessen passierte das, was kein Innenverteidiger erleben möchte: Ein Querpass von Jablonec und Ginter bugsiert die Kugel ins eigene Netz. Plötzlich 1:1 – ein kleiner Sprung ins kalte Wasser.

Neue Impulse nach der Pause

Nach Wiederanpfiff wirkten die Breisgauer angriffslustiger und motivierter. Dass der Ball nach einem Eckball von Pavlovic im Netz zappelte – auch wenn erst der Videoassistent zustimmen musste – sorgte für Jubel. Keine zehn Minuten später war es Eggestein, der per sehenswertem Distanzschuss das Polster auf 3:1 aufstockte. Solche Tore trifft man im Training vielleicht öfter, aber im Spiel? Hut ab.

Am Ende doch noch Zittern

Gerade als alle dachten, das Ding sei durch, drückte Jablonec noch einmal aufs Tempo. Den Anschlusstreffer von Kuol in der Nachspielzeit hätte es aus Freiburger Sicht nicht gebraucht – aber so läuft Fußball halt manchmal. Am Ende reichte es, aber einige Zuschauer dürften den Abpfiff herbeigesehnt haben.

Ein guter Anfang – aber noch Luft nach oben

Mit dem Sieg steigt Freiburg in ein neues Ligasystem, das klassische Gruppenphasen ersetzt. Jeder einzelne Punkt zählt nun mehr als früher. Trotz starker Momente bleibt die Erkenntnis: Effektivität vor dem Tor könnte der Knackpunkt für den weiteren Erfolg werden.

Conference-League-Einstieg nach Maß, aber nicht ohne Makel

Der SC Freiburg sicherte sich bei seinem ersten Auftritt in der Conference League drei wichtige Punkte – und das nach einer temporeichen Partie mit Höhen und Tiefen. Auffallend war nicht nur Grifos Freistoßtor, sondern auch der zwischenzeitliche Ausgleich nach einem Eigentor, das phasenweise Unsicherheit einbrachte. In Summe offenbarte das Spiel, wie eng die Partien auf internationalem Niveau verlaufen können und dass auch hochfavorisierte Teams wie Freiburg sich keine Pausen gönnen sollten – zumal das neue Ligamodell Niederlagen stärker gewichtet.

Details aus internationalen und deutschen Medien

Recherchen der letzten 48 Stunden zeigen, dass für Freiburg die Belastungssteuerung zur Herausforderung wird – nicht nur sportlich, sondern auch personell. Die "taz" hebt hervor, wie eng es zuletzt für viele deutsche Klubs in internationalen Wettbewerben zuging, während der "Spiegel" kritisiert, dass die deutsche Startelf nun dringend an Konstanz gewinnen müsse (https://www.taz.de, https://www.spiegel.de). Freiburgs Sieg wird in der "FAZ" als „Arbeitssieg“ bezeichnet: Die Mannschaft habe zwar spielerische Überlegenheit gezeigt, das knappe Ergebnis lasse aber noch einige Fragezeichen hinsichtlich Abwehrverhalten und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Besonders auffällig: Die neue Ligastruktur der UEFA Conference League sorgt bereits nach dem ersten Spieltag für viel Gesprächsstoff, da jeder Ausrutscher ungewohnt große Auswirkungen auf das Weiterkommen haben kann. Internationale Stimmen mahnen, dass Freiburgs Stärken klar im kontrollierten Spielaufbau liegen, während in hektischeren Phasen wie gegen Jablonec schnell die Übersicht verloren geht – ein Thema, das für die nächsten Spiele auf der Agenda stehen dürfte.

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