Deutsche Fußballfans reiben sich die Augen: Wer steht denn nun im Tor? Jürgen Klopp scheint sich noch nicht endgültig festlegen zu wollen – typisch für den Taktiker, der gerne etwas Spannung aufbaut.
Urbig in Pole Position?
"Momentan sieht es nicht danach aus, dass wir umstellen“, ließ Klopp am Samstag auf einer etwas verschmitzt anmutenden Pressekonferenz verlauten. Das Wortlaut war gleichzeitig klar und vage – ein durchaus amüsantes Spiel mit der Öffentlichkeit. Für Jonas Urbig könnte das bedeuten: Schon wieder der erste Handschuh, wie bereits gegen Serbien.
Spannendes Rückspiel in Griechenland
Die deutschen Spieler reisen ins berüchtigte Toumba-Stadion von Thessaloniki. Anstoß ist, passend zum deutschen Fußballabend, um 20:45 Uhr. Griechische Stadien, das weiß man, bringen ihr eigenes, kaum planbares Chaos mit.
Druck nach Hinspiel-Pleite
Das Hinspiel, damals noch in Augsburg, war ein kleines Fiasko: Eine 0:1-Niederlage gegen ein Griechenland, das wohl niemand so unterschätzt hätte. Jetzt liegt es an der DFB-Auswahl, beim Rückspiel zumindest das Gesicht zu wahren – und vielleicht so etwas wie Teamgeist oder neue Dynamik zu entwickeln. Manchmal, ganz ehrlich, genügt schon ein grobes Erfolgserlebnis, um einen Stein ins Rollen zu bringen.
Ungewisse Torwartentscheidung
Klopp hält sich vor dem Nations League-Spiel gegen Griechenland in Sachen Torwartentscheidung auffällig bedeckt, spricht aber gleichzeitig eine sanfte Empfehlung für Jonas Urbig aus. Die Ausgangslage für die deutsche Mannschaft ist nicht gerade einfach, denn nach dem 0:1 im Hinspiel braucht das Team dringend einen Sieg, um nicht noch weiter unter Druck zu geraten. Übrigens berichten mehrere aktuelle Artikel (taz, faz.net, spiegel.de), dass der DFB in jüngster Zeit generell mit personellen und spielerischen Fragezeichen zu kämpfen hat. Die jüngste Leistungskurve der Mannschaft ist eher wacklig als souverän – offenbar stehen entscheidende Veränderungen, vielleicht im Personal, aber sicher in Mentalität, an. Darüber hinaus berichten diverse Nachrichtenportale, dass Jürgen Klopp, bekannt für seine emotionalen Vorträge und sein gutes Gespür, vermutlich genau weiß, welchen Impuls das Team jetzt am meisten braucht – Zuversicht, aber eben auch gesunden Konkurrenzkampf.