VBKI fordert Neustart für Berlin: Schnellere Entscheidungen, bessere Bildung, Innovation wagen

Unter dem Motto "Mut zur Zukunft" präsentiert der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) seine wichtigsten Anliegen zur Berlin-Wahl 2026. Deutliche Worte: Berlin müsse mehr wagen, schneller handeln und seine Potenziale tatsächlich ausschöpfen. Die Hauptstadt soll ihre Talente und Stärken endlich in konkreten Fortschritt verwandeln.

heute 12:49 Uhr | 3 mal gelesen

Wenn ich ehrlich bin: Es klingt oft nach dem ewig gleichen Lied, wenn Wirtschaftsverbände mit Wahlforderungen auftreten. Der VBKI geht anlässlich der kommenden Berlin-Wahl aber ungewöhnlich offensiv vor – vielleicht ein Zeichen der Ungeduld? Mit einem klaren Aufruf an Politik und Verwaltung fordert VBKI-Präsident Prof. Harald Christ gemeinsam mit Vertreter*innen der VBKI-Ausschüsse: Berlin muss Lust auf Wandel entwickeln, entschiedener anpacken und sich von alten Denkmustern lösen. Die Stadt verfüge – und das ist angenehm ehrlich – durchaus über international beachtete Talente, kreative Energie und sogar wirtschaftlichen Biss. Doch statt Chancen nur zu beobachten, sollte Berlin endlich beherzt zugreifen. Die Agenda, laut Christ mehr Einladung zum Gespräch als Angriffspapier, sieht vier Baustellen: Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Robustheit und globale Sichtbarkeit Berlins. Besonders im Fokus: Wohnungsbau (mit schlankeren Genehmigungen und klarem 'Nein' zu Enteignungen), Bildung und Wissenschaft (mit echter Qualitätskontrolle und mehr Transfer-Förderung), eine moderne Gesundheitswirtschaft (Berlin als Schaltstelle für Gesundheitsdaten und Forschung soll Vorbild werden) und last not least – die Verwaltung, der ein echter Reformschub verordnet wird. Zehn knappe, aber tiefgreifende Forderungen rahmen die Agenda, wobei für Christ vier Themen persönlich herausstechen: Gesundheit, digitale Souveränität, Transfer aus der Forschung und eine deutliche Absage an Vergesellschaftung. Die Agenda entstand übrigens, und das ist wohl wirklich selten genug, im Zusammenspiel von Ehrenamtlichen aus verschiedensten Bereichen. Ob das alles Aufbruch erzeugt? Die Zeit wird’s zeigen. Mehr Infos: www.vbki.de/wahlagenda2026.

Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) setzt mit seiner Wahlagenda für 2026 auf schnellere Genehmigungen beim Wohnungsbau, messbare Bildungsfortschritte, eine innovationsfreudige Verwaltung und die Positionierung Berlins als führenden europäischen Standort im Gesundheitsbereich. Besonders fordert der VBKI, beim Wohnungsneubau Investorenfreundlichkeit zu stärken und Enteignungen strikt abzulehnen, während in der Bildung mehr Monitoring und Förderung digitaler Technologien (insbesondere KI) verlangt wird. Ergänzend zur Kernforderung nach Verwaltungsreformen mahnt der Verein auch eine zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik an, die sich an internationalen Standards orientiert und Berlin so auf Augenhöhe mit anderen Metropolen bringt. Recherchen im Netz zeigen, dass diese Forderungen in einen breiteren politischen Kontext eingebettet sind: Aktuell diskutiert die Berliner Politik eine Beschleunigung der Baugenehmigungsverfahren, während gleichzeitig Bildungsverbände schärfere Qualitätsstandards für Schulen und Hochschulen verlangen. Das Gesundheitscluster Berlins gewinnt weiterhin an Relevanz – die Hauptstadt konnte jüngst neue internationale Kooperationen und Forschungsprojekte im Bereich Biotech und MedTech anziehen. Weitere Debatten werden über die Rolle der Digitalisierung und den Umgang mit Datenschutz in der Verwaltung geführt. Insgesamt herrscht Konsens, dass umfangreiche Modernisierungen nötig sind, um Berlins Zukunftsfähigkeit zu sichern.

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