Vernetzte Abläufe statt Insellösungen: Kliniken suchen den Workflow-Durchbruch

Ratingen – Krankenhäuser sind technisch kein Neuland, aber häufig drehen sie sich digital im Kreis – alles läuft irgendwie, aber nichts läuft richtig zusammen. Was dabei verschenkt wird? Zeit, Nerven und Ressourcen. Die Lösung: durchdachte, verbundene Prozesse.

heute 09:48 Uhr | 1 mal gelesen

Wer einmal durch den Alltag einer Klinik gegangen ist – ehrlich, nicht nur als Besucher im Vorraum –, merkt schnell: Da blinkt und piept es digital an allen Ecken, und dennoch fühlt es sich oft an wie in einem Labyrinth. Pflegekräfte schieben sich mit Scannern und Tablets durch die Station, während im Hintergrund ein Dschungel aus Insellösungen werkelt. Das große Problem zeigt sich an den spröden Schnittstellen: Daten werden zwar fleißig gesammelt, landen aber allzu oft in toten Winkeln. Die Folge? Zeit geht verloren, Menschen staunen ratlos über verpasste Informationen und Fehler schleichen sich ein, wo sie niemand haben will. Interoperabilität ist ein sperriges Wort, aber der eigentliche Schlüssel: Systeme dürfen keine einsamen Burgen bauen, sondern müssen nahtlos miteinander arbeiten. Viele Digitalisierungsinitiativen packen – bei Licht betrachtet – bloß Altlasten in neue digitale Gewänder. PDFs aus Papierformularen schaffen noch keinen Flow, ganz im Gegenteil: Die alten Probleme bleiben, nur etwas hübscher. Hier setzt Zebra Technologies an – klingt nach Tier, meint aber konkrete Technik. Mit vernetzten Scannern, smarter Kommunikation und digitalen Identitäten sollen Prozesse endlich ineinandergreifen. Ein Patient bekommt eine eindeutige digitale ID, die ihn tatsächlich durch die Klinik-Stationen begleitet, Proben und Medikamente werden lückenlos zugeordnet. Pflegekräfte melden sich per NFC an und navigieren souverän durchs System, statt sich irgendwo im Funkloch oder Datagramm-Dschungel zu verirren. Nicht zuletzt kann ein Umstieg von DECT auf WLAN oder 5G spürbar entlasten – Messenger-Features helfen, dass Infos nicht mehr an verlegten Faxgeräten versickern. Solange aber die alten Methoden weiterleben, bleibt der Workflow ein Stau und keine grüne Welle.

Kliniken kämpfen mit dem Widerspruch zwischen digitalen Investitionen und tatsächlicher Vernetzung: Effiziente Abläufe scheitern häufig, weil Daten siloartig gespeichert und Prozesse nicht vernetzt sind. Besonders Pflegende verlieren dadurch wertvolle Ressourcen, und das Risiko von Fehlern oder Missverständnissen steigt. Lösungen wie die von Zebra Technologies setzen auf durchgängige digitale Identitäten, vernetzte Endgeräte und Messenger, damit Informationen schnell, sicher und ohne Medienbrüche fließen. Viele Krankenhäuser gehen bislang zu zaghaft vor, indem sie alte Arbeitsweisen nur halbherzig digitalisieren, anstatt Abläufe von Grund auf zu orchestrieren. Laut einer aktuellen Recherche in der Fachpresse wächst der Druck, da der Fachkräftemangel, steigende Patientenzahlen und immer strengere Dokumentationspflichten Digitalfortschritte unabwendbar machen (vgl. taz, FAZ, Spiegel). Entscheidend für den Erfolg ist der Mut, gewohnte Strukturen aufzubrechen und in ganzheitliche Workflows zu investieren, die Pflegende und Patienten gleichermaßen entlasten.

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