Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, ein zentrales Parlamentsgebäude in Berlin, erlebt eine weitere Verzögerung in seinem langjährigen Erweiterungsprojekt. Ursprünglich war eine Eröffnung für Juli 2026 geplant, doch infolge technischer Probleme – insbesondere bei der sicherheitsrelevanten Entrauchungsanlage – verschiebt sich die Fertigstellung nun mindestens ins vierte Quartal. Die Kosten stiegen im Laufe der Jahre von geplanten 190 Millionen auf derzeit über 450 Millionen Euro. Laut Berichten anderer Medien gab es wiederholt Zeitverzögerungen und Kostenexplosionen, besonders im Vergleich zu anderen Großbauten in Deutschland. Der Bundestag sieht sich daher weiteren infrastrukturellen Herausforderungen gegenüber, bevor das Parlament die neuen Räume nutzen kann. Neben technischen Rückschlägen gibt es auch Kritik an der Bauorganisation sowie an mangelnder Transparenz bei der Kostenentwicklung. Ein Abschluss des Projekts scheint weiterhin ungewiss, immer wieder werden neue technische und planerische Hürden bekannt.
24.06.26 15:31 Uhr