Ulrike Prommer, ihres Zeichens Geschäftsführerin, freut sich, dass die 28 Studiengänge neue Rekordzahlen verzeichnen. Sympathisch klingt, wie sie die Atmosphäre beschreibt: „Hier begegnen sich Menschen, tauschen Perspektiven, bringen neues Leben nach Krems.“ Mich erstaunt, wie viel Wert auf persönliche Kontakte und regionale Verflechtung gelegt wird, obwohl die Hochschule so international tickt.
Doch nicht nur der Campus profitiert. Klar, da schwingt Stolz auf die Rolle Krems als Sprungbrett für Niederösterreich mit. Udo Brändle, der Geschäftsführer, bringt es auf den Punkt: Diese Studis sind nicht bloß vorübergehende Gäste. Sie stärken die Wirtschaft, bauen Brücken zwischen Fachbereichen, Ländern, Kulturen. Ein bisschen klingt das nach Zukunftsdiplomatie im Kleinen.
Was studiert man da überhaupt? Von Life Sciences bis StartUp-Management, von künstlicher Intelligenz bis Gesundheitswissenschaften. Andreas Lichtenwörther betont, wie eng Theorie und Praxis miteinander verknüpft werden. Ehrlich gesagt: Die Beschäftigungsquote von 99 Prozent beeindruckt. Fast alle Absolventen finden direkt nach dem Abschluss Arbeit – das sind Zahlen, die an klassischen Unis Seltenheitswert besitzen. Tanja Ihden sticht mit ihrer Begeisterung für kreative „Macher-Mentalität“ hervor. Der Wunsch, Gestalter zu werden statt nur Nutzer, zieht sich spürbar durch das Programm.
Die nächsten Tage bringen für viele noch Chaos, Unsicherheit, Kaffee zuviel. Orientierungstage, Kennenlernabend, die üblichen Anfangshürden. Doch das IMC Krems ist gewappnet – auch dank Weltweit-Netzwerk: 220 Partner-Unis, internationale Praktika und Austauschsemester. Stärke durch Vielfalt, so der Unterton.
Letztlich bleibt hängen: Das IMC Krems setzt auf mutige Visionen, lebt Internationalität und ist trotzdem tief in der Region verwurzelt – ein Spagat, der mich verblüfft.
Der Studienstart am IMC Krems markiert einen weiteren Meilenstein in der Internationalisierung und Attraktivität der Hochschule, die über 4.000 Studierende aus mehr als 70 Ländern vereint. Besonders herausragend ist die Verbindung von regionaler Verankerung – rund die Hälfte der Studierenden stammt aus Niederösterreich – und dem intensiven Austausch über weltweite Netzwerke und Partnerschaften. Das Studienangebot ist groß, praxisnah und international ausgerichtet: Über die Hälfte der Studiengänge findet auf Englisch statt und ein Drittel der Studierenden nutzt die Gelegenheit zu Auslandsaufenthalten. Laut aktuellen Berichten der letzten 48 Stunden befassten sich mehrere Medien mit der wachsenden Bedeutung internationaler Hochschulen in Österreich und deren Auswirkungen auf Fachkräftemangel, regionales Wachstum und gesellschaftliche Innovation. Auch Universitäten wie die TU Wien und WU Wien verzeichnen steigende Zahlen internationaler Studierender, was die Bedeutung von Vernetzung und Austausch im Bildungssystem hervorhebt.