Es ist nie nur ein Tapetenwechsel, wenn ein Möbelhaus wie XXXLutz so groß umgebaut wird. Was lange nach Staub, Bohrlärm und vager Erwartung roch, ist ab sofort Geschichte: 12.300 Quadratmeter voller Einrichtungsideen, Technikspielereien und Trends, wie sie in ganz Europa gerade angesagt sind. Und ja, wirklich alles ist neu, von der Leuchte bis zum Plexiglas-Preisschild. Das ist nicht nur Marketing-Jargon – es sieht tatsächlich alles anders aus und fühlt sich auch so an.
Laut Thomas Saliger, der die Medienarbeit für XXXLutz verantwortet, kann man jetzt die ganze XXL-Auswahl nicht nur bestaunen, sondern individuell anpassen. Möglich machen das unter anderem Tablets für die Berater, unzählige Monitore für Planungen oder die LED-Beleuchtung, die ein bisschen aussieht wie aus dem Zukunftslabor. Wenn Sie schon einmal in einem Möbelhaus nach dem richtigen Sofa gesucht haben und verzweifelt waren: Hier könnte das mit den digitalen Helfern tatsächlich etwas leichter gehen.
Eigentlich erstaunlich – besonders, wenn man bedenkt, wie lange und laut Umbauten dauern. Über 70 Mitarbeitende, darunter 13 Auszubildende, sagen jetzt (wahrscheinlich etwas erschöpft) „Willkommen zurück!“. Das Glücksrad am Eröffnungswochenende und mehr als 10.000 Sonderangebote sind ein ziemlich ehrlicher Lockruf.
Noch ein paar Zahlen zum Schluss: Die XXXLutz-Gruppe ist ein Koloss. 1945 in Österreich gegründet, heute Nummer eins im Lande und global gleich nach Ikea auf Platz zwei. Über 400 Möbelhäuser, 27.600 Menschen, 6,4 Milliarden Umsatz – Zahlen, bei denen einem kurz schwindlig werden kann. Und die Familie, die alles angefangen hat, führt noch immer das Steuer.
Mit einer erneuerten Ausstellungsfläche auf über 12.000 Quadratmetern startet XXXLutz in Unterwart ab Oktober 2026 durch – digital, umweltbewusst und mit Fokus auf Kundenservice. Tablets für Mitarbeiter, LED-Leuchtkonzepte und digitale Preisschilder zeigen, dass auch im Möbelhandel Innovationen längst Alltag werden. Zur Eröffnung warten zahlreiche Rabatte und Mitmachaktionen, während die mehr als 70 Mitarbeitenden gemeinsam mit den Gästen feiern – ein Zeichen, dass nach wie vor das Erlebnis im Laden zählt.
XXXLutz als Unternehmensgruppe zählt zu den größten Möbelhändlern weltweit. Die Digitalisierung des Einzelhandels spielt, wie sich regional wie international zeigt, eine wachsende Rolle – etwa bei flexibel aktualisierbaren Preisen oder der Erleichterung der Beratung (Quelle: Wirtschaftswoche, Handelsblatt). Aktuell berichten auch Fachportale darüber, wie Möbelhäuser zunehmend auf nachhaltige Bau- und Betriebskonzepte setzen, insbesondere energiesparende Techniken für Licht und Heizung. Laut aktuellen Branchenanalysen bleibt die reale Filiale trotz E-Commerce ein entscheidender Anker für Kundschaft, die Wert auf Haptik und persönliche Beratung legt.
Diese Trends spiegeln sich auch bei anderen Möbelkonzernen und Einzelhändlern in Europa wider – selbst Discounter wie Ikea investieren massiv in Filialumbauten und innovative Shopping-Technologien, um den stationären Handel gegen die Online-Konkurrenz zu behaupten.