Batteriespeicher im Aufwind: energiva GmbH startet in den BESS-Markt

Mit frischem Elan mischt die energiva GmbH seit Anfang dieses Jahres auch beim Thema Batteriespeicher und Energiespeichersysteme im Industrie- sowie Freiflächenbereich mit – und sieht hier erhebliches Wachstumspotenzial.

vor 53 Minuten | 2 mal gelesen

Ganz ehrlich? Man kann fast zusehen, wie sich der Markt für Batteriespeicher aufbläst. Energiva, ein relativ junges Unternehmen aus Düsseldorf, das bis vor Kurzem noch ausschließlich auf große Photovoltaiklösungen gesetzt hat, entdeckt das Thema Speicher für sich – ein Schritt, der beinahe unumgänglich erscheint, wenn man die rasant steigende Nachfrage betrachtet. Nicht nur die typische Projektentwicklung auf Dächern oder riesigen Feldern steht auf dem Zettel, sondern inzwischen auch die Installation komplexer Batteriesysteme für Unternehmen, die eigene Solarenergie effizient speichern oder Stromspitzen abfedern wollen. Die Lage am Markt ist fast schon paradox: Die Kapazität der installierten Batteriespeicher steigt explosionsartig – innerhalb von zwei Jahren, so verraten Studien etwa vom Fraunhofer ISE oder BloombergNEF, hat sich das Volumen verdoppelt und soll bis 2030 nochmals vervielfachen. Gleichzeitig purzeln die Preise der Batteriesysteme, während die Branche händeringend nach Expert*innen sucht, die Projekte Wirklichkeit werden lassen. Energiva positioniert sich hier als zuverlässiger Umsetzer – von der Planung bis zur letzten technischen Freigabe. Dass gerade für Industrie und Gewerbe große Chancen entstehen, versteht sich fast von selbst. Viele Unternehmen wollen nicht mehr abhängig von unsicheren Strompreisen oder Netzschwankungen sein. Energiva legt Wert darauf, aus Erfahrung zu lernen – die Photovoltaik-Kenntnisse sind ein stabiles Fundament, auf dem sie jetzt Speicherprojekte aufbauen. Erwähnenswert: Das Unternehmen sieht sich als Brückenbauer zwischen klassischer Solarbranche und der neuen Speicherwelt, integriert also Photovoltaik und Speichertechnik als zusammengehörige Bausteine zukünftiger Energieversorgung. Das klingt zunächst wie aus der Imagebroschüre, ist aber am Ende nichts anderes als ein überfälliger Schritt, um in diesem dynamischen Feld langfristig zu überleben. Interessant ist auch, dass es beim Marktwachstum offenbar gar nicht so sehr an der Hardware hapert, sondern oft an den Leuten, die das ganze System installieren und betreiben können. Mit dem Bekenntnis zum BESS-Segment und der Partnerschaft mit erfahrenen Technologie-Lieferanten wird energiva zum gefragten Partner der Industrie – für alle, die mehr wollen, als nur hoffen, dass der Strom aus der Steckdose kommt.

Energiva GmbH erweitert seit Anfang 2024 ihr Geschäftsfeld auf Batteriespeicher (BESS) und setzt damit auf einen der am stärksten wachsenden Märkte im Bereich der Energiewende. Der Bedarf an Speicherkapazitäten in Deutschland nimmt laut aktuellen Analysen extrem schnell zu – für Unternehmen wie energiva bietet das einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil, wenn sie früh umfangreiche Kompetenzen aufbauen. Auch die Politik treibt mehrere Großprojekte an; alleine in diesem Frühjahr kündigte die Bundesregierung an, milliardenschwere Fördermittel für die Entwicklung von Energiespeichern bereitzustellen, etwa um die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarenergie auszugleichen. Aus den jüngsten Branchenberichten (u. a. Fraunhofer ISE, Bundesverband Energiespeicher) geht hervor, dass die Preise für Batteriesysteme auch im zweiten Quartal 2024 weiter gefallen sind – dadurch rücken selbst größere Batteriespeicher ins Blickfeld kleiner und mittelständischer Unternehmen, die ihre Energieversorgungsrisiken minimieren wollen. Laut Süddeutscher Zeitung beziehen sich Marktstudien zudem vermehrt auf die Sorgen um Lieferketten und Rohstoffe, was den Aufbau lokaler Produktionstechnologien und Installationskompetenzen fördert. In den letzten zwei Tagen erschienen zahlreiche weitere Artikel, die das enorme Marktpotenzial für Speicherprojekte unterstreichen – mit Schwerpunkten zu regulatorischen Rahmenbedingungen und Praxisbeispielen großer Batterieparks in Deutschland und Europa.

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