"Wie wohne ich in der Zukunft? Und woher kommt eigentlich der Strom, der meinen Kühlschrank kühlt oder im Winter die Wohnung wärmt?" Mit solchen Fragen beschäftigten sich etliche Volksschüler und Jugendliche im Zuge des Projekts "Coole_Energie" an der Hochschule Burgenland. Morgens im Klassenzimmer, nachmittags im Labor – Fächergrenzen lösten sich auf, sobald die Kinder als frischgebackene Energiepfadfinder herausfinden wollten, wie Wärmepumpen funktionieren oder wie man Energie intelligent spart.
Rund 296 Teilnehmer aus Schulen der Region Burgenland machten mit. Mal half die Experimentierfreude, mal das handfeste Know-how aus Unternehmen – die jungen Forscher*innen bauten so Brücken zwischen Theorie und echtem Berufsleben. Technik zum Anfassen, Exkursionen zu nachhaltigen Energiequellen und Theatervorführung für Eltern: Das Projekt war so bunt wie der Strommix Österreichs.
Gefördert wurde das Ganze vom FFG-Programm "Talente regional" sowie vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Es wirkten zahlreiche Partner mit: neben der Hochschule und lokalen Ausbildungsstätten wie HTL Pinkafeld auch private Bildungsstiftungen und regionale Firmen aus der Energietechnik.
Seit Jahrzehnten hat sich die Hochschule Burgenland auf nachhaltiges Bauen und moderne Umwelttechnologien spezialisiert. Die Ausbildungen im Department Energie & Umwelt stehen überregional für Qualität und Zukunftsfähigkeit. Einige der Lehrenden begleiteten die Workshops mit viel Herzblut.
Das Burgenland gilt schon länger als Vorreiter in Sachen Energie- und Umweltbildung. Dieses Schulprojekt der Hochschule Burgenland verknüpft spielerisch lokale Bildungsarbeit und hightech-orientierte Forschung. Besonders einprägsam: Das "Wärmepumpentheater", bei dem Kinder mit ganz eigenen Ideen ihr neues Energie-Wissen an Eltern vermittelten. Ergänzend lässt sich festhalten: Laut aktuellen Medienberichten fördert Österreichs Bildungslandschaft zunehmend Projekte, die bereits junge Generationen auf den Wandel zu erneuerbaren Energien vorbereiten. Auch auf bundesweiter Ebene wächst das Interesse an praxisorientierten Kooperationen zwischen Hochschulen und Schulen, wie etwa neue Energieschul-Cluster und publikumsnahe Wissenschaftsformate zeigen. Die Hochschule Burgenland ist mit ihren nachhaltigen Studiengängen weiterhin ein Magnet für zukunftsfähige Ausbildung.