CDU plant großen Bundesparteitag 2027 in Frankfurt – Rückkehr nach Hessen nach einem Vierteljahrhundert

Nach 25 Jahren wird Frankfurt am Main 2027 erneut Gastgeber des CDU-Parteitags. Zwischen Hoffnungen, Routine und der ein oder anderen (unerwarteten?) Wendung.

06.07.26 14:35 Uhr | 1 mal gelesen

Es hatte sich ein bisschen angedeutet – oder auch nicht. Nach Berichten von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann kehrt die Partei 2027 „mal wieder“ nach Hessen zurück. Ein Fingerschnipsen später stand der Termin fest: Vom 18. bis 20. November soll das große CDU-Zirkuszelt in Frankfurt aufgebaut werden. Für viele in der Partei ein Déjà-vu-Moment – zuletzt lag das in Hessen immerhin ein Vierteljahrhundert zurück. Ob die Sektkorken jetzt schon knallen? Vielleicht nur hinter den Kulissen. Parteichef Friedrich Merz und Konsorten müssen sich unterdessen vorerst noch keine Sorgen machen: Ihre Wiederwahl ist satzungsgemäß erst 2028 fällig. Der letzte Urnengang fand ja gerade erst im Februar in Stuttgart statt. Die Satzung gibt das Tempo vor – und solange alles seinen geregelten Lauf geht (und kein politisch-aufregender Umsturz dazwischenfunkt), bleibt das auch erstmal so.

Die CDU wird 2027 ihren großen Parteitag in Frankfurt abhalten – ein symbolischer Schritt nach 25 Jahren Hessen-Abstinenz. Von 18. bis 20. November ist die Mainmetropole Schauplatz parteiinterner Weichenstellungen, auch wenn personelle Entscheidungen wie die Wahl des Parteivorsitzenden dieses Mal nicht anstehen, weil diese turnusgemäß erst 2028 wieder auf der Agenda steht. Hintergrund: Die CDU setzt zunehmend auf Kontinuität, offenbar auch in der Hoffnung, mit der gewählten Routine nach den politischen Turbulenzen der vergangenen Jahre mehr Ruhe zu verströmen. Ergänzend dazu berichten aktuelle Medienquellen, dass die CDU auf dem Frankfurter Parteitag wichtige Impulse für ihre zukünftigen Strategien setzen und möglicherweise auch thematisch neue Akzente – mit Blick auf die Bundestagswahl 2029 – diskutieren will. Unterdessen rätseln Beobachter, ob Friedrich Merz tatsächlich noch einmal zur Wahl antritt oder im Schatten bereits Nachfolger:innen lauern. Auch der Austragungsort Frankfurt ist kein Zufall: Die CDU will offenbar einmal mehr ihre westdeutsche Verwurzelung betonen – und damit ins Herz einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen Deutschlands zurückkehren.

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