Deutsche Bahn investiert massiv in KI-gestützte Kundenkommunikation

Mit einem zusätzlichen Budget von 50 Millionen Euro will die Deutsche Bahn bis 2027 ihre Kommunikation mit Fahrgästen revolutionieren – Künstliche Intelligenz steht dabei im Mittelpunkt.

08.07.26 11:41 Uhr | 2 mal gelesen

Manchmal frage ich mich, wie viele Durchsagen 'Zug verspätet sich um wenige Minuten' ein Mensch erträgt, bevor er wahnsinnig wird. Offenbar hat sich die Bahn diese Frage auch gestellt – und Konsequenzen gezogen. Evelyn Palla (Bahn-Chefin) und Patrick Schnieder (Bundesverkehrsminister, CDU) stellten jetzt das neue Sofortprogramm zur besseren Kundenkommunikation vor. Kernstück: KI-Tools, allen voran die virtuelle Assistenz 'Kiana', die künftig laut Bahn in mehr als 100 Sprachen Auskünfte geben soll. Das klingt fast schon nach Science Fiction, vor allem wenn man an überfüllte Bahnhöfe und kryptische Laufbandticker denkt. Die Zukunftsversion: Störungen sollen per moderner IT schneller erkannt und weitergeleitet werden; Informationen wandern dann direkt in eine brandneue App („DB Info“) – versprochen für Ende 2026. Bis dahin soll sich auch an den Bahnhöfen was tun: 7.000 neue Anzeigetafeln für bessere Lesbarkeit, mehr Vielfalt, weniger Frust. Gleichzeitig wandert die zentrale Informationsdatenbank zu DB Infrago, was es ermöglicht, Informationen auch über verschiedene Betreiber hinweg nahtlos auszuspielen. Das Ganze eingebettet in ein größeres Paket – nicht nur saubere Schalter, sondern auch Verbesserungen bei Sicherheit, Ordnung und Hygiene. Ich bin gespannt, ob ein smarter Algorithmus wirklich all die kleinen und großen Bahn-Abenteuer entschärfen kann.

Die Deutsche Bahn startet mit ihrem Sofortprogramm zur besseren Kundenkommunikation einen ehrgeizigen Versuch, das Reiseerlebnis zu verbessern und Engpässe bei der Informationsweitergabe mit moderner Technologie auszubügeln. Im Zentrum steht dabei die Einführung von KI-gestützten Systemen wie 'Kiana', die Reisenden spezifische Auskünfte in über 100 Sprachen bieten kann – ein Schritt, der besonders internationale Kundschaft ansprechen dürfte. Zusätzlich sorgen umfassende Investitionen – von einer neuen Info-App über modernisierte IT-Prozesse bis zu zigtausend neuen Anzeigetafeln – für eine umfassende Digitalisierung der Kundeninformation. Auch aktuelle Medien berichten, dass diese Maßnahmen dringend notwendig erscheinen: Die Deutsche Bahn steht unter starkem Druck wegen häufiger Zugausfälle und chaotischer Informationslage bei Störungen, was zu einem massiven Vertrauensverlust geführt hat. Derzeit wird zudem diskutiert, ob und wie die geplanten KI-Anwendungen transparent, datensparsam und diskriminierungsfrei arbeiten können; hier fordern Verbraucherschützer klare Regeln. Die Erwartungen an das Programm innerhalb der Bahn und auch unter Fahrgästen sind groß; allerdings gibt es auch Skepsis, ob eine technische Modernisierung akute strukturelle Probleme beheben kann.

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