Sechzig Jahre – das ist für ein Land wie Botswana mehr als eine runde Zahl. Das Diamond Jubilee, das heute am Botswana Day gefeiert wird, markiert Vergangenheit, Gegenwart und ein Stück Lust auf Zukunft. Aus Europa sendet der Künstler und Naturschützer Matto Barfuss ein ganz persönliches Geschenk: sein eigens geschaffenes Musikvideo "Botswana in my Heart" – eine Hommage, die nicht nur mit Ohrwürmern, sondern vor allem mit den flirrenden Bildern der afrikanischen Wildnis und dem Geist des Landes spielt.
Barfuss ist seit Jahrzehnten auf Tuchfühlung mit Botswana. Über dreißig Jahre reiste, dokumentierte und beobachtete er – teils mit nicht weniger als einem Zelt und einer Kamera – die großen Tiere, die flachen Flusslandschaften, das Leben zwischen Mensch und Natur. Sein filmischer Gruß ist also nicht bloß musikalisches Feuerwerk, sondern auch ein visueller Liebesbrief.
Das Video feiert Weltpremiere heute Mittag auf dem YouTube-Kanal seiner Stiftung (https://youtu.be/T_q7HQYU_jY). Wer sich darauf einlässt, taucht ein in das Okavango-Delta, begegnet Elefantenkolonnen, Löwenrudeln und den stilleren, aber nicht weniger wichtigen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Wildtier. Wer genau hinschaut, erkennt schnell: Hier geht es nicht um Oberflächen – sondern um das fragile Gefüge zwischen Tradition, Artenvielfalt und Wandel.
1966, auch nur ein Moment im afrikanischen Kalender, wurde Botswana unabhängig. Nun steht das Land für stabile Demokratie, zahlreiche Nationalparks – und nicht zuletzt für eine Natur, deren Reichtum alles andere als selbstverständlich ist. Barfuss drückt es so aus: "Botswana ist für mich längst nicht nur spektakuläre Tierwelt. Es ist eine Erfahrung, die berührt, herausfordert und im besten Sinn verändert."
Mit dem Video sendet die Matto Barfuss Stiftung nicht nur Glückwünsche. Es versteckt darin eine Mahnung: Wildnis und Wildtiere benötigen Schutzräume, Bewegungsfreiheit, Respekt – und manchmal schlicht kluge Lösungen für Konflikte, die dort entstehen, wo Kühe, Kinder und Krokodile aufeinandertreffen. Genau das soll ab jetzt der neugegründete Matto Barfuss Conservation Trust in Maun leisten. Die Organisation, erst vor wenigen Monaten entstanden, will Bürgerinnen und Bürger Botswanas für Forschung, Bildung und Naturschutz gewinnen. Grundlage? Vertrauen in lokale Stimmen und die Überzeugung, dass Naturschutz nur dann gelingt, wenn er nicht von außen diktiert wird.
Eines der ersten spannenden Vorhaben: ein schulorientiertes Buch, mit dem Kinder und Jugendliche Natur nicht nur bestaunen, sondern besser verstehen – samt Filmen, Quiz und internationalen Partnerschaften. Die Zukunft gehört denjenigen, die ihre Umgebung kennen – und sich für ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Löwe stark machen.
Botswana in my Heart ist also Auftakt und Einladung: zu Begegnung, Auseinandersetzung, vielleicht auch zu Hoffnung.
Wer sich weiter informieren will, erreicht die Stiftung per Mail und findet alles Wichtige auf www.matto-barfuss.de sowie zum Video auf YouTube.
Der Artikel feiert das 60-jährige Unabhängigkeitsjubiläum Botswanas (Diamond Jubilee) und stellt das Musikvideo "Botswana in my Heart" von Matto Barfuss als künstlerischen Gruß an Land und Leute vor. Im Video verschmelzen Musik und atemberaubende Naturaufnahmen – mit dem Ziel, nicht nur zu feiern, sondern auch Naturschutz ins Zentrum zu rücken. Die Matto Barfuss Stiftung, unterstützt durch den gerade in Maun gegründeten Matto Barfuss Conservation Trust (MBCT), will Bildung, Forschung und die praktische Einbindung der lokalen Bevölkerung vorantreiben, um Konflikte zwischen Mensch und Wildtier nachhaltig zu entschärfen. Darüber hinaus zeigt ein Blick in aktuelle Berichterstattung, dass Botswanas Naturschutzstrategie international Beachtung findet – etwa durch das ambitionierte Ziel, stabile Lebensräume trotz Bevölkerungsdruck zu erhalten, sowie neue Projekte zu Wildtierkorridoren und Bildung. Laut ZEIT Online feiert Botswana das Jubiläum mit öffentlichen Feiern und betont zudem den eingeschlagenen Weg als stabile Demokratie mit besonderem Augenmerk auf Artenschutz (Quelle: ZEIT). Die FAZ berichtet über die Herausforderungen des Landes im Spannungsfeld zwischen wachsenden Städten und den Schutzgebieten, wobei zunehmende Mensch-Wildtier-Konflikte neue Anstrengungen in Bildung und lokale Kooperation erforderlich machen (Quelle: FAZ). Die Süddeutsche nimmt vor allem den internationalen Tourismus in den Blick, der dem Naturschutz Chancen, aber auch Risiken bringt. (Quelle: Süddeutsche). Insgesamt ergibt sich das Bild eines afrikanischen Staates, der seine jubilarische Geschichte nutzt, um Zukunftsthemen mutig anzugehen.