DKOU 2026: Europas Leitkongress für Orthopädie & Unfallchirurgie – Anmeldung läuft, Programm steht

Berlin – Der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) hat das Programm für 2026 vorgestellt, die Registrierung ist ab sofort möglich. Vom 20. bis 23. Oktober 2026 versammelt sich die internationale Branchenszene im CityCube Berlin zu Europas größtem Event für Orthopädie und Unfallchirurgie – ein Treffen, das nicht nur Austausch, sondern auch Aufbruch verspricht.

06.07.26 14:00 Uhr | 2 mal gelesen

Wahrscheinlich wird es auch 2026 turbulenter zugehen, als irgendein Ärztehandbuch vermuten lässt. Der DKOU geht diesmal mit dem Motto „Neue Wege gehen“ an den Start und will Antworten auf die kniffligen Herausforderungen der Zeit liefern: Nachwuchsmangel, Digitalisierungsschub, der Balanceakt zwischen ambulant und stationär, plus die Anforderungen an medizinische Versorgung in politisch und gesellschaftlich veränderten Zeiten. Gut 8.000 Fachleute aus mehr als 50 Ländern werden erwartet – ein ordentlicher Schmelztiegel für Meinungen aus Praxis, Wissenschaft, und Verband. Prof. Dr. Frank Hildebrand, Chef der Orthopäden-Gesellschaften DGOU/DGU, bringt es auf den Punkt: „Wir brauchen neue Denkweisen für die Versorgung und ein zukunftsfähiges Fach!“ Innovative Versorgungskonzepte, aber auch eher ungewöhnliche Themen wie zivile-militärische Kooperationen werden wichtiger. Gleichzeitig betont Dr. Jörn Dohle (DGOOC), wie essenziell moderne Fortbildung und attraktive Anreize für junge Medizinerinnen und Mediziner sind – der DKOU wird als dynamische Drehscheibe gefeiert. Dr. Wolfgang Böker (BVOU) wiederum setzt den Fokus auf durchdachte Versorgungsstrukturen mit fließenden Grenzen zwischen ambulant und stationär – und das angesichts des demografischen Wandels keineswegs zu früh. Thematisch spannt der Kongress einen weiten Bogen: Von geriatrischen Patient:innen über Fußchirurgie bis zu Big Data, Künstliche Intelligenz und Versorgungsforschung. Wer einen Blick in die Zukunft des Fachs sucht, dürfte hier fündig werden. Praktisch: Neben wissenschaftlichen Sessions gibt es spezielle Angebote für Studierende, Techniker, Pflegende oder Patient:innen, und sogar fachlicher Input aus den Niederlanden und Polen. Pressetickets sind kostenlos, sofern ein Nachweis vorliegt, und gelten an allen vier Tagen. Alles Weitere – vom Programm bis zur Anmeldung – ist auf www.dkou.org zu finden.

Beim DKOU 2026 in Berlin – dem wichtigsten europäischen Fachkongress für Orthopädie und Unfallchirurgie – werden die drängendsten Fragen der Branche diskutiert: Neben dem immer akuter werdenden Fachkräftemangel stehen die Digitalisierung im Gesundheitswesen, der Wandel in der Patient:innenversorgung sowie interdisziplinäre und internationale Kooperationsmodelle im Vordergrund. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf der Verzahnung ambulanter und stationärer Angebote, der Förderung des Nachwuchses und dem Umgang mit der alternden Gesellschaft. Neueste Recherchen zeigen, dass die Orthopädie wie viele andere Fachbereiche dringend nach kreativen Lösungsansätzen sucht: Die deutsche Gesundheitspolitik debattiert aktuell hitzig über die Finanzierung und Sicherstellung der medizinischen Versorgung abseits städtischer Zentren (so taz.de und faz.net), während internationale Vergleiche (u.a. in thelocal.de) die Notwendigkeit von mehr Digitalisierung und Einsatz von Künstlicher Intelligenz im medizinischen Alltag betonen. Gleichzeitig berichteten mehrere Plattformen – darunter spiegel.de und sueddeutsche.de – in den letzten 48 Stunden über die intensivierte Nachwuchsarbeit und neue Weiterbildungsformate, speziell gegen die Abwanderung aus stationären Berufsfeldern.

Schlagwort aus diesem Artikel