Doppelschlag sichert England das WM-Achtelfinale gegen DR Kongo

Mit einem hart erkämpften 2:1-Erfolg ringt England die DR Kongo nieder und bucht einen Platz im Achtelfinale. Entscheidende Momente, zittrige Nerven und ein kongolesischer Keeper im Rampenlicht – der Abend hatte alles, was Fußball ausmacht.

01.07.26 20:06 Uhr | 5 mal gelesen

So richtig in Fahrt kam zunächst vor allem die Mannschaft der DR Kongo: Gleich in der siebten Minute zappelte der Ball nach Cipengas platziertem Schuss im englischen Netz. Die Three Lions, offenbar noch nicht ganz wach, wirkten zunächst trostlos – weder Bellingham noch Rashford oder Kane konnten die Mauer um den glänzend aufgelegten Mpasi-Nzau wirkungsvoll durchbrechen. Kurz vor der Halbzeit dann fast der nächste Paukenschlag: Wissa hämmert das Leder an den Pfosten, hauchdünn vorbei am Traumstart für den Außenseiter. Nach dem Wechsel kam England ins Rollen. Der Druck auf das kongolesische Tor nahm spürbar zu, doch noch immer fehlte oft der entscheidende Funke – und der Torwart der Kongolesen hielt, was zu halten war. Bis zur 75. Minute: Gordon wirbelt auf links, flankt in den Sechzehner, Kane steigt am höchsten und nickt den verdienten Ausgleich ein. Elf Minuten später ist das Spiel komplett gedreht. Bellingham scheitert zunächst an Mpasi-Nzau, der Ball springt zu Gordon, der Kane mit Übersicht bedient – und dieser netzt zum 2:1-Sieg ein. England steht damit im nächsten Achtelfinale, Mexiko wartet bereits. Nicht alles glänzte, irgendwie typisch für Knock-out-Spiele, aber das Ergebnis zählt.

In einem nervenaufreibenden Achtelfinal-Einzug setzte sich England knapp mit 2:1 gegen ein mutiges Team der DR Kongo durch. Nach früher Rücklage und einigen Schreckmomenten blieb England geduldig, zeigte Stehvermögen und nutzte späte Torchancen eiskalt. Interessant am Rande: Aktuell ist in der englischen Presse viel von den Anpassungen durch Trainer Southgate in der zweiten Hälfte zu lesen, mit Diskussionen über Gordons Einwechslung, die als spielentscheidend gilt – laut mehreren Zeitungen sei genau sein Tempo ausschlaggebend gewesen. Die Stimmung in den Kommentaren schwankt zwischen Erleichterung und vorsichtiger Skepsis, ob England in der nächsten Runde zulegen kann. International fällt die Anerkennung, dass immer mehr afrikanische Teams wie die DR Kongo mutig und technisch clever auftreten, wodurch sich das Gefüge des Weltfußballs zunehmend verschiebt. Die Partie steht als ein Beispiel dafür, wie klein die Leistungs-Unterschiede mittlerweile wirklich sind.

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