Eigentlich ist ihr Lebenslauf ein kleines Who-is-Who der Digital-Branche: Dr. Daniela Gerd tom Markotten war fast vier Jahre Technik- und Digitalchefin bei der Deutschen Bahn AG. Dort ging es zur Sache – sie verantwortete alles von IT über KI bis Cybersicherheit. Davor machte sie Station bei der Daimler AG, baute die moovel Group als CEO auf und tüftelte als Gründerin eines Deep-Tech-Startups an KI-basierten Videolösungen zur Fernwartung. Ihr akademisches Fundament? Ein Wirtschaftsingenieur-Studium in Karlsruhe und die Promotion zur IT-Sicherheit in Freiburg. Am HPI wird sie künftig Schnittstellen manageren – zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, von Kreativwerkstatt bis Industriekooperationen. Alles mit dem Ziel, dass frische Ideen nicht im Elfenbeinturm verstauben, sondern echten gesellschaftlichen und industriellen Impact bekommen. Oder wie sie selbst meint: 'Es geht darum, Brücken zu bauen und Innovationen wirklich spürbar zu machen.' Im Leitungsteam trifft sie auf eine offene, aber ambitionierte Runde. Fun Fact am Rande: Mit dem HPI hatte die Hasso Plattner Foundation extrem viel vor – sei es durch die Förderung digitaler Bildung, sozialer Initiativen oder Kulturprojekte. Ganz ehrlich: Dass sie jetzt dabei ist, dürfte den Kurs des Instituts noch einmal ordentlich durcheinanderwirbeln – im besten Sinne.
Dr. Daniela Gerd tom Markotten bringt über 20 Jahre Führungserfahrung an der Schnittstelle von Technologie und Unternehmensentwicklung zum Hasso-Plattner-Institut (HPI). Ihr Portfolio reicht von Digitalisierungsstrategien bei Deutschen Bahn und Daimler über Startups bis zur Erforschung von KI und Cybersicherheit. Die Berufung wird als Impuls für mehr praxisnahe, gesellschaftlich relevante Digitalisierung gesehen. Ihr Engagment soll die Partnerschaften und den Wissenstransfer am HPI zwischen Akademie, Wirtschaft und Öffentlichkeit beleben.
Aktuelle Entwicklungen aus anderen Medien: In den letzten Tagen wird vermehrt über die Notwendigkeit eines schnelleren digitalen Wandels in Deutschland berichtet. Dazu zählen neben der Implementierung von KI-Lösungen in Unternehmen auch die Herausforderung, Forschungsergebnisse besser in den Alltag zu bringen (Stichwort: Transferflaute). Hinzu kommt die Frage, wie Hochschulen künftig besser mit Industrie und Zivilgesellschaft kooperieren, um Talente zu halten und Innovationen zu fördern.