Drohnenabwehr: Bundespolizei laut GdP auf aktuelle Herausforderungen eingestellt

Nach dem Drohnenfund am Flughafen Leipzig lobt die Gewerkschaft der Polizei die professionelle Zusammenarbeit mehrerer Behörden und betont die moderne Ausstattung der Bundespolizei im Bereich Drohnenerkennung – dennoch bleibt ein Restrisiko bestehen.

heute 10:59 Uhr | 2 mal gelesen

Es gibt so Momente, in denen ein eingespieltes Teamwork einfach auf den Prüfstand gestellt wird – der Drohnen-Zwischenfall am Leipziger Flughafen zeigt genau das. Die GdP, vertreten von Andreas Roßkopf, hebt heraus, wie reibungslos und engagiert Bundespolizei, Landespolizei, Flugsicherung und Feuerwehr zusammengearbeitet haben. Besonders stechen dabei wohl die technischen Upgrades ins Auge: Moderne Systeme spüren Drohnen auf, automatische Warnmechanismen springen an. Und das, so ein bisschen wie bei einer gut geölten Maschine, zahlt sich offensichtlich aus. Aber auch wenn alles aktuell besser denn je läuft – hundert Prozent Sicherheit gibt es nicht. Irgendwie bleibt da immer dieser kleine Unsicherheitsfaktor, dass findige Drohnenlenker trotzdem durchrutschen könnten. Lässt einen schon nachdenklich zurück, wie sehr moderne Technik und bewährte Abläufe heute im Gleichschritt marschieren, aber eben nie alle Eventualitäten ausschalten.

Die Bundespolizei sieht sich nach den jüngsten Drohnenvorfällen dank neuer Technologie und enger Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsbehörden gut gerüstet. Trotz der Fortschritte betont die GdP, dass Angriffe oder Störungen durch Drohnen nie völlig auszuschließen sind. Nach jüngsten Recherchen und aktuellen Hintergrundberichten rückt auch das Thema erweiterter Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Drohnenabwehr zunehmend in den Fokus der Behörden. Außerdem sehen sich Flughäfen europaweit einem verstärkten Druck ausgesetzt, den technologischen Wettlauf mit zunehmend ausgefeilten Drohnenmodellen nicht zu verlieren. Neben technischen Maßnahmen gewinnen daher auch rechtliche Debatten über Lufthoheit und Einsatzgrenzen von Abwehrsystemen an Bedeutung. Immerhin: Die breite öffentliche Aufmerksamkeit führt auch dazu, dass mehr Gelder in die Entwicklung wirksamer Drohnenabwehr investiert werden.

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