Ein Hauch Wiener Klassik am Bosporus: Die Symphoniker in Istanbul

Es ist ein seltenes Ereignis: Zum 125. Geburtstag treten die Wiener Symphoniker erstmals in der Türkei auf – genauer gesagt, im neu eröffneten Atatürk-Kulturzentrum direkt am pulsierenden Taksimplatz in Istanbul. Am 23. und 24. Juni verwandelt sich das AKM in einen musikalischen Schmelztiegel zwischen Ost und West, der mit Beethoven, Schubert und Dvořák selbst erfahrene Konzertgänger ins Staunen versetzt.

heute 14:06 Uhr | 4 mal gelesen

Manchmal werden kleine Jubiläen zu ganz großen Momenten. 125 Jahre Wiener Symphoniker – Anlass genug, die gewohnten Konzertsäle Wiens gegen die vibrierenden Straßen Istanbuls einzutauschen. Zwei ausverkaufte Abende stehen am 23. und 24. Juni im Kalender, und zwar in einem Saal, der an sich schon schon fast wie ein Konzerterlebnis wirkt: das Atatürk-Kulturzentrum, kurz AKM. Wer immer ein Faible für klassische Musik oder bewegte Kulturgeschichte hat, wird dabei wohl ein Kribbeln spüren.

Chefdirigent Petr Popelka dirigiert und zieht dabei gleich zwei gefeierte Solisten mit ins Rampenlicht. Am ersten Abend begleitet das Orchester den Pianisten Bruce Liu, der sowohl Beethovens fulminantes drittes Klavierkonzert als auch Schuberts letzte, fast überirdische neunte Sinfonie zum Besten geben wird. Der zweite Abend? Widmet sich ganz dem Klangrausch Antonín Dvořáks – samt Cellokonzert, gespielt vom spielfreudigen Kian Soltani, und natürlich der berühmten 9. Sinfonie. Übrigens: Dass beide Konzerte als Rahmenprogramm des 54. Internationalen Musikfestivals steigen, verleiht dem Ganzen noch einen Tick mehr Glanz. (Mehr Infos unter: https://muzik.iksv.org/en )

Tatsächlich wirkt Istanbul im Juni wie ein Magnet für Musiker und Musikliebhaber aus aller Welt. Das „Within the Moment“-Motto steht in jedem Konzert spürbar im Raum. Nicht nur die Vielzahl an internationalen Orchestern, auch die wechselnden Kulissen an den Ufern des Bosporus lassen einen unwillkürlich überlegen, ob diese Stadt nicht längst unter Europas Konzertmetropolen ganz vorne mitmischt.

Wenig verwunderlich also, dass zur Saison 2026 bereits eine ganze Palette weiterer Festival-Höhepunkte am Start ist: Filmschaffende, Jazzgrößen, Akteure der türkischen Kulturszene und natürlich die großen Namen der klassischen Musik geben sich sprichwörtlich die Klinke in die Hand. Istanbul ist in jedem Fall auf dem besten Wege, sich endgültig als lebendige Brücke zwischen den Musikwelten festzusetzen.

Fotos und Einblicke ins AKM unter: https://docs.tga.gov.tr/5rg9f2fo.

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Kontakt für Rückfragen: Dr. Wilfried Seywald, Tel.: +43 699 1 811 4006, E-Mail: seywald@tsp.at, Details auf goturkiye.com/de-de

Die Wiener Symphoniker feiern ihr 125-jähriges Bestehen mit einem außergewöhnlichen Gastspiel in Istanbul – nicht weniger als eine Premiere für das traditionsreiche Orchester. Ihr Auftritt im futuristischen Atatürk-Kulturzentrum am Taksimplatz zieht nicht nur lokale Musikfans, sondern auch internationale Besucher an. Unter Leitung von Petr Popelka werden Werke von Beethoven, Schubert und Dvořák gemeinsam mit den gefeierten Solisten Bruce Liu und Kian Soltani interpretiert. Auch das 54. Istanbuler Musikfestival, dem das Motto 'Within the Moment' vorangestellt ist, zeigt die dynamische Entwicklung Istanbuls zur bedeutenden Kulturstadt. Ergänzend – aktuelle Pressestimmen: Laut FAZ spiegelt das Festival auch die politische und gesellschaftliche Vielfalt der Stadt, etwa durch dialogorientierte Rahmenprogramme. Die ZEIT hebt hervor, dass der Kultursektor in Istanbul trotz wirtschaftlicher Herausforderungen weiterhin neue Formate und Plattformen zwischen Tradition und Moderne findet. Die Süddeutsche Zeitung beleuchtet zuletzt die Rolle des AKM als Symbol für Austausch und Erneuerung im Herzen der Metropole.

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