Puh, was für ein Abend! Nach einem zähen Ringen über 120 Minuten, aufgeladen mit Emotionen und Nervenflattern, reichte es für Ägypten am Ende – ganz ehrlich – nur dank Nervenstärke im Elfmeterschießen. Schon früh legte Ashour per Kopf vor, ausgerechnet nach einem Freistoß, der irgendwie bei ihm landete. Dann das Eigentor: Hany köpft nach einer Flanke von O'Neill Richtung eigenes Tor und – tja, sowas passiert selbst Profis. Plötzlich steht es in der 55. Minute ausgeglichen. Erstaunlich, wie unterschiedlich die Mannschaften in den zwei Hälften wirkten: Die ersten 45 Minuten verschlafen die Australier, sehen kaum Land gegen selbstbewusst kombinierende Ägypter. Ab Wiederanpfiff werden die Australier dann mutiger, kommen besser ins Spiel. Volpato trifft in der Anfangsphase sogar die Latte – manchmal ist das Glück einfach nicht auf deiner Seite. Im weiteren Spielverlauf gibt’s Chancen hüben wie drüben: Metcalfe und Irankunda verzweifeln am Abschluss, Marmoush findet auf der Gegenseite fast noch ein Tor für Ägypten – aber immer knapp vorbei. Die Verlängerung? Ging eher so: Viel Laufen, wenig Spektakel. Keine Tore mehr. Im Elfmeterschießen dann das Finale furioso: Jeder Strafstoß der Ägypter sitzt, Australien leistet sich einen Aussetzer – das war’s. Jetzt wartet Atlanta, das nächste Kapitel. Wer der Gegner wird, entscheidet sich zwischen Argentinien oder Kap Verde.
Ägypten hat mit einer Mischung aus Effizienz und – ja, auch einer Portion Glück – das Sechzehntelfinale gegen Australien überstanden. Trotz eines zwischenzeitlichen Eigentors blieb das Team ruhig und überzeugte dann im Elfmeterschießen mit klaren Nerven und ungewohnter Zielgenauigkeit. Im weiteren Kontext ist zu erwähnen, dass die Konkurrenz im Achtelfinale durch einige Favoritenstürze an Fahrt aufgenommen hat, wie aktuelle Berichte aus deutschen wie internationalen Medien melden; zudem gibt es erste Diskussionen über Video-Schiedsrichterentscheidungen, die auch bei dieser Partie beinahe eine Rolle gespielt hätten. Die Stimmung im ägyptischen Team soll laut DW.com und TheLocal.de euphorisch sein, während Experten anführen, dass die Defensive noch Luft nach oben hat. Generell überrascht der afrikanische Fußball in diesem WM-Turnier mit sehr robusten, taktisch disziplinierten Leistungen.