Es war eine dieser Begegnungen, in denen von Anfang an ein spürbares Gefälle herrschte – Frankreich diktierte das Tempo, als hätten sie zu Hause auf ihrem eigenen Trainingsplatz gespielt. Den ersten Treffer zauberte Mbappé in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach cleverer Kombination mit Olise und Dembélé aus dem Hut (so ein Links-Schuss ins lange Eck sieht in der Wiederholung übrigens immer noch ein kleines bisschen besser aus als live – nur am Rande). Direkt nach der Pause brachte Barcola das 2:0, abermals nach Olises Vorarbeit, und spätestens da war die Sache für die locker aufspielenden Bleus gelaufen. Klar, in der Theorie hätte Schweden nach Chancen von Isak und Stroud irgendwie den Anschluss finden können, doch spätestens mit dem zweiten Mbappé-Tor in Minute 74 – wieder nach feiner Vorarbeit von Olise – war die Nummer durch. Ehrlicherweise fühlte sich das Spiel bereits bei Halbzeit entschieden an, auch wenn die Schweden nicht völlig chancenlos blieben. Sie rannten an, aber kamen einfach nie so richtig durch. Oft denkt man bei solchen Ergebnissen: Da wäre doch vielleicht mehr drin gewesen. Aber heute? Eher nein. Frankreich wird nun im Achtelfinale Paraguay treffen – ein Gegner, der zuletzt gegen Deutschland für eine kleine Sensation gesorgt hat. Das nächste Kapitel ist also bereits in Sichtweite.
Frankreich hat im Sechzehntelfinale der Fußball-WM mit einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Schweden seine Titelambitionen unterstrichen und vor allem durch die Effizienz im Angriff und die stabile Defensive überzeugt. Besonders auffällig war das kreative Offensivspiel um Kylian Mbappé und Michael Olise, während Schweden trotz guter Ansätze nicht das nötige Durchsetzungsvermögen gegen die präzise Abstimmung der Franzosen fand. Hinsichtlich möglicher Veränderungen im Turnierverlauf wird nun mit Spannung das kommende Achtelfinale gegen Paraguay erwartet – nicht zuletzt, weil die Südamerikaner mit dem Sieg gegen Deutschland für Gesprächsstoff sorgten. Im Fokus der aktuellen Berichterstattung stehen neben der sportlichen Souveränität der Franzosen auch taktische Anpassungen des Trainers, die Rolle der jungen Talente im französischen Kader sowie Diskussionen um potenzielle Gegner im weiteren Turnierverlauf. Weiterhin schlagen aktuelle Presseberichte einen Bogen zur Debatte um den generellen Einfluss der „Jugend-Welle“ im internationalen Fußball und ihre Bedeutung für Top-Nationen wie Frankreich.