Wer schon einmal versucht hat, einem alten Gebäude neues Leben einzuhauchen, weiß, dass viel mehr dazugehört als nur frische Farbe und neue Möbel. Genau das wurde in Forstau gewagt. Der Kindergarten erstrahlt jetzt in neuem Glanz – was schon beim Betreten spürbar ist. Die Modernisierungsarbeiten liefen rasant: In nur vier Monaten wurde nicht nur der Grundriss effizienter gestaltet – Gruppenräume, Stiegen, eine charmante Galerieebene, alles wurde clever vernetzt, um mehr Platz, Licht und Luft fürs gemeinsame Miteinander zu schaffen.
Interessant auch, wie das Untergeschoss nun als vielseitig bespielbarer Raum dient: Früher ausschließlich als Ruhezone genutzt, können Kinder und Pädagogen hier jetzt ebenso klettern, toben oder sich kreativ austoben. Oben unter dem neuen Dach mit einer hellen Gaube ist ebenfalls alles auf Flexibilität und pädagogische Entfaltung ausgelegt. Die Verbindung zum Gemeindeamt? Komplett neu verglast – man merkt sofort, dass hier Offenheit auch architektonisch gelebt wird.
Draußen setzte die Sanierung einen starken Akzent auf Nachhaltigkeit: Gedämmtes Dach, neue Holzverschalung an der Fassade und eine schicke Photovoltaikanlage zeugen vom Wunsch der Gemeinde, möglichst umweltgerecht zu arbeiten. Selbst die Parkplatzsituation im Kellergeschoss wurde überholt – jedes Detail macht klar: Hier wurde an Morgen und Übermorgen gedacht. Bürgermeister Gregor Schwarz brachte es bei der Eröffnung auf den Punkt – diese Investition sei ein klares Bekenntnis zur bestmöglichen Betreuung der kleinsten Forstauerinnen und Forstauer.
Mit gut 1,1 Millionen Euro war die Sanierung zwar kein Schnäppchen, aber durch Fördergelder tragbar. Architekten und Bauträger betonen die enge Zusammenarbeit mit der Kommune – solche Projekte gelingen schließlich nur, wenn an einem Strang gezogen wird. Letztlich ist daraus ein Ort entstanden, der alten Charme mit neuesten Standards verbindet. Und sind wir ehrlich: Wer durch die neuen Räume stapft, merkt schnell, dass hier nicht nur renoviert, sondern wirklich Zukunft gestaltet wurde. Ob Kinder das auch so sehen? Wahrscheinlich schon, denn schließlich riecht es jetzt nicht mehr nach Staub, sondern nach Neuanfang.
Der generalüberholte Kindergarten in Forstau wurde innerhalb kürzester Zeit und nach modernen ökologischen Standards saniert – dazu zählen unter anderem eine neue Photovoltaikanlage, nachhaltige Fassade, effizient genutzte Räume und eine verbesserte Anbindung ans Gemeindeamt. Insgesamt flossen rund 1,1 Millionen Euro in das Projekt, das durch Mittel des Gemeindeausgleichsfonds gestützt wurde; die Zusammenarbeit zwischen Salzburg Wohnbau, Architekten und Gemeinde gilt als Paradebeispiel für gelungene Ortsentwicklung. Ergänzend aus aktuellen Recherchen: In Österreich setzt sich der Trend fort, Kinderbetreuungseinrichtungen energetisch und pädagogisch zu modernisieren. Immer mehr Kommunen setzen auf erneuerbare Energien und multifunktionale Räume, um auch dem wachsenden Bedarf flexibler Betreuung gerecht zu werden. Andere Gemeinden in Salzburg und bundesweit ziehen nach, wie die jüngsten politischen Debatten und Umbauprojekte in den regionalen Nachrichten zeigen.