Geheimabsprachen zwischen Moskau und Peking: Raketenabwehr-Projekt auf dem Prüfstand

Zwischen Russland und China wächst eine Rüstungsallianz: Angeblich laufen geheime Arbeiten an einem Abwehrsystem, das selbst modernste Hyperschallraketen neutralisieren könnte.

heute 11:50 Uhr | 6 mal gelesen

Mehrere investigativ arbeitende Medien – darunter der "Spiegel", "The Insider" und "Le Monde" – berichten, dass sich führende Köpfe aus russischen und chinesischen Staatskonzernen im Frühsommer 2023 hinter verschlossenen Türen in Moskau getroffen hätten. Das Ziel: Der Aufbau einer neuen Generation von Raketen- und Luftverteidigungssystemen, die insbesondere auch schnellen, manövrierfähigen Hyperschallraketen gewachsen sein soll. Militäranalyst Justin Bronk mutmaßt, dieser Schritt richte sich vor allem gegen amerikanische Entwicklungen. China und Russland verfolgen das Fernziel, bis 2030 gemeinsam technologisch unabhängiger und vor Angriffen auf lange Distanz geschützt zu sein. Die Pläne in den bislang geheimen Dokumenten lesen sich technisch ambitioniert: Es geht um Befehls- und Steuerzentralen für Bodenraketen, mit Raketen, die auf Höhen bis zu 40 km einsatzfähig wären – und ballistische Mittelstreckenwaffen bis zu 4.000 Kilometer Reichweite abfangen könnten. Pikant: Russland sieht sich offenbar erstmals bereit, traditionell streng gehütete Rüstungstechnologien mit China zu teilen. Ein Fingerzeig darauf, wie sehr das internationale Machtgefüge in Bewegung geraten ist. Vermerkt wurde außerdem, dass die Gespräche in Moskau eine Serie – und keineswegs eine Premiere – waren: Teams werden gebildet, Prototypen bereits angedacht, und es gibt regelmäßige, grenzüberschreitende Treffen, was Flugdaten nachdrücklich bestätigen. Vielleicht wird hinter den geschlossenen Türen gerade an einer Militärdynamik gearbeitet, die wir in den kommenden Jahren noch schmerzhaft zu spüren bekommen.

Der Bericht deckt auf, dass Russland und China an einem gemeinsamen Raketenabwehrsystem der Zukunft arbeiten – ein bemerkenswerter Schritt, da Russland bislang militärische Schlüsseltechnologien nicht einmal engsten Verbündeten anvertraute. Die Kooperation scheint von der Sorge getrieben, angesichts neuer amerikanischer Hyperschallwaffen verwundbar zu sein. Laut neuen Medienquellen (u.a. FAZ, Zeit und taz) hat die Kooperation Ausmaß und Ernsthaftigkeit erreicht, die westliche Militärbeobachter alarmiert; Fachleute sind sich uneins, wie groß die reale Bedrohung durch das Abwehrsystem wäre, verweisen aber auf die wachsende strategische Nähe zwischen Moskau und Peking. Die Nachrichtenlage spiegelt außerdem die neue geopolitische Dynamik: Angesichts zunehmender Spannungen mit dem Westen gehen Russland und China vermehrt militärische Partnerschaften ein. Laut taz führten bereits erste Prototypen-Entwicklungen zu internationaler Beunruhigung. Die FAZ betont, Chinas Aufrüstungsdrang sei eng mit der Furcht vor einer US-Eskalation im Pazifik verbunden – mit kaum absehbaren Folgen für das globale Gleichgewicht.

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