Gemeinschaft, Gärtnerfreude und Gemüse: Wie die EDEKA Stiftung kleine Hände groß werden lässt

Hamburg – Kleine Hände in der Erde, große Zukunft im Blick: Mit der Initiative „Gemüsebeete für Kids“ lässt die EDEKA Stiftung ab sofort wieder bundesweit tausende Kitas aufblühen. Zum Saisonstart 2026 startet eine neue Runde: 3.100 Einrichtungen erhalten Hochbeete, frische Erde, Pflanzen und Samen. Etwa 1.400 EDEKA-Kaufleute stehen den Kindern zur Seite und gemeinsam entsteht mehr als nur Gemüse – nämlich ein Gefühl für Natur, Ernährung und das große Ganze.

heute 11:05 Uhr | 2 mal gelesen

Neugier als Antrieb, Erde an den Fingern: Das EDEKA-Stiftungs-Projekt „Gemüsebeete für Kids“ lädt Vorschulkinder – meist zwischen drei und sechs Jahre alt – dazu ein, die Wunder der Natur buchstäblich zu begreifen. Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Kleinen ins Zeug legen: Da wird gesät, gegossen, gejuchzt, gewartet. Selbst geerntetes Gemüse schmeckt irgendwie intensiver, als würde ein Hauch Stolz mitschwingen. „Gute Ernährung lebt davon, dass man Lebensmittel kennt und wertschätzt. Genau das ermöglichen wir mit ‚Gemüsebeete für Kids‘ – erleben, verstehen, genießen“, findet Markus Mosa, Chef der Stiftung. Dieses Jahr macht das Projekt wieder richtig Tempo: Über eine Million Liter Erde, fast 100.000 Jungpflanzen und tausende Saatpäckchen werden durch das Land gekarrt, begleitet von Info-Materialien, die das frische Wissen vertiefen. Wer wüsste denn aus dem Stegreif, wie Mangold aussieht oder Rote Bete wächst? Die Kinder wissen es jetzt – und übernehmen gleich noch Verantwortung für „ihre“ Pflanzen. Seit 2008 ist das Projekt Teil der Aktion „Aus Liebe zum Nachwuchs“ und der bundesweiten Initiative IN FORM der Bundesregierung, die die gesunde Entwicklung von Kindern in diversen Lebenswelten fördert. Überraschend: Bereits mehr als 2,5 Millionen Kinder haben dank EDEKA Erde unter den Fingernägeln gehabt. Viele Kitas sind Dauerbrenner, pflanzen Jahr für Jahr neu. Teams der Stiftung helfen vor Ort, während engagierte Kaufleute aus der Umgebung als Beet-Pat:innen einspringen. So bleibt das Projekt lange lebendig, und die Pflanzen genauso wie die Kinder wachsen. Wer mehr wissen will, findet Details auf der Webseite der Stiftung. Die EDEKA Stiftung – kleiner Ausflug – engagiert sich seit 1950: Unterstützung Bedürftiger, Initiativen für junge Menschen, Zahlungen an soziale Einrichtungen. Neben den Gemüsebeeten etablierte sie 2013 das Projekt „Mehr bewegen – besser essen“ an Grundschulen, bei dem Ernährung, Bewegung und Verantwortung im Mittelpunkt stehen. Beide Projekte tragen das Prädikat „Wir sind IN FORM“, ein Anerkennungszeichen der Bundesministerien für ihr Engagement. EDEKA selbst ist ein Mosaik aus rund 3.200 selbstständigen Kaufleuten, sieben Großhandelsbetrieben und einer Zentrale in Hamburg – vielleicht gerade deswegen so erfolgreich, weil viele daran mitbauen. Mit fast 11.000 Märkten, 413.000 Mitarbeitenden und über 19.000 Azubis gehört EDEKA zu den ganz Großen der Branche. Und steckt hinter mehr Initiativen, als man denkt, vom Discounter bis hin zu speziellen Fachhandelskonzepten. Zahlen wie 75,3 Mrd. Euro Umsatz (2024), aber ehrlich gesagt, was bleibt, ist wohl doch der Stolz beim Verkosten der ersten eigenen Radieschen.

Das Bildungsprojekt „Gemüsebeete für Kids“ der EDEKA Stiftung verbindet Ernährungskompetenz mit praktischer Erfahrung im urbanen und ländlichen Kita-Alltag. Seit dem Start 2008 wurden deutschlandweit bereits über 2,5 Millionen Kinder erreicht – das verdeutlicht nicht nur das große Interesse, sondern auch den gesellschaftlichen Rückhalt für Nachhaltigkeit und bewussten Konsum schon im frühesten Alter. Aktuelle Berichte (Stand Juni 2024) heben hervor, dass Ernährungsprojekte in Kitas dringend gebraucht werden: Laut einer Untersuchung der Uni Hohenheim nehmen in Deutschland Übergewicht und Fehlernährung bei Kindern wieder zu, weshalb Initiativen wie die von EDEKA als wertvolle Gegenbewegung gelten. Ob Kitas den ökologischen Aspekt des eigenen Anbaus betonen oder die Gemeinschaftsbindung als vorrangig erleben – der Lerneffekt ist vielfältig: Kinder entwickeln mehr Neugier, probieren mehr Sorten aus, lernen Geduld und Respekt vor Lebensmitteln. Kritisch werden oft die Verankerung im Alltag und die Langfristigkeit solcher Programme diskutiert – hier zeigen Stiftung und die Einbindung lokaler Kaufleute einen nachhaltigen Ansatz. Zudem sind Garten- und Ernährungsprojekte inzwischen eine von mehreren Maßnahmen, mit denen Kitas auf gesellschaftliche, gesundheitliche und ökologische Herausforderungen antworten – und oft auch Eltern inspirieren.

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