Das Risiko, dass sicherheitsrelevante Daten in die Hände feindseliger ausländischer Mächte wie Russland gelangen, ist aus von Notz' Sicht leider alles andere als theoretisch. Wenn die AfD irgendwann in Ministerämter oder ähnliches rutscht, dann stünde die Sicherheit Deutschlands ernsthaft auf dem Spiel – ein Gedankenspiel, das ihn offenbar umtreibt. Er fordert deshalb, dass sich der Nationale Sicherheitsrat dem Thema dringend und umfassend widmet. Auch aus anderen Sicherheitsgremien und Behörden kommt laut von Notz schon länger eine Art Warnruf: Die rechtsextremen Tendenzen und Verbindungen innerhalb der AfD könnten zum Problem für Polizei und Geheimdienste werden. Als warnendes Beispiel nennt er Österreich: Dort, sagt von Notz recht drastisch, wurden die echten Namen von über 30.000 Polizisten direkt an russische Sicherheitskräfte weitergegeben, nachdem Rechtsextreme in Machtpositionen gelangten. Die Angst dahinter wirkt beinahe greifbar: Wie schnell ein System kippen kann, wenn die Kontrollen versagen – ein beunruhigender Gedanke, finde ich persönlich, den man nicht einfach als Panikmache abtun sollte.
Im Kern geht es um das Misstrauen gegenüber der AfD: Von Notz und Pistorius befürchten, dass die Partei – sollte sie relevante Ämter besetzen – hochsensible Staatsgeheimnisse an russische Stellen weitergeben könnte. Insbesondere gehe es laut aktuellen Medienberichten um konkrete Warnsignale aus Sicherheitsbehörden und Geheimdienstkreisen, die einen Zugriff der AfD auf interne Kommunikation wie etwa Chatgruppen oder Datennetze als immenses Sicherheitsproblem einstufen. Neue Entwicklungen zeigen, dass sich die Debatte auch auf Landesebene verschärft, weil erste Ermittlungen gegen AfD-Politiker wegen Kontakten ins russische Milieu laufen; es gibt Meldungen über steigende Spionage-Aktivitäten, die vermutlich auch durch politische Wechsel begünstigt werden könnten.