Eigentlich freut sich jeder aufs Frühjahr – auch Haustiere! Doch genau diese Freude bringt gewisse Risiken mit sich, gegen die man, ehrlich gesagt, selten an alles gleich auf einmal denkt. Laut Bundestierärztekammer sollte man bei der Wahl der Versicherung nicht nur auf den Preis schauen, sondern besonders auf Dinge wie freie Wahl des Tierarztes, flexible Therapien und eine solide Absicherung von Operationen nebst Nachsorge. Der Versicherungsteufel steckt – wie so oft – im Detail: Abrechnungssätze, Vorsorgeleistungen und Ausschlüsse sollte man prüfen, bevor man im Ernstfall in die Röhre schaut.
Zurück zum Leben draußen: Mit dem Frühling erwachen Zecken, Flöhe und Milben. Kaum ist es wärmer, landet schon die erste Zecke im Tierfell. Diese Biester können Borreliose und andere Erkrankungen übertragen, was uns stets zum Tierarzt treibt – wenn wir nicht vorbeugen (lassen). Die gängigen Mittel wie Spot-ons oder Tabletten zahlt die Versicherung häufig bei der jährlichen Vorsorge, aber auch wenn’s zu spät ist, ist man dank Heilbehandlungsmodul finanziell abgesichert.
Neben Parasiten geht auch das Pollenproblem wieder los: Allergien treten nicht nur beim Menschen auf. Hunde und Katzen zeigen sie durch Juckreiz, knabbernde Pfoten oder sogar Hautentzündungen. Auch hier leisten viele Tarife – aber Vorsicht, nicht jeder Tarif erstattet Blutuntersuchungen oder spezielle Allergiemittel. Kritisch nachfragen, lohnt sich.
Mehr Sonne lockt zu mehr Bewegung und Spiel – und das gleiche gilt für die Verletzungsgefahr. Beim ausgelassenen Toben kann mal eine Pfote verstaucht werden, Katzen verprügeln sich auf den Dächern der Nachbarschaft und der Straßenverkehr bleibt für Freigänger sowieso das größte Risiko. Operative Eingriffe? Klar, aber bitte inklusive Nachsorge und Reha, falls nötig.
Ein Punkt, mit dem ich selbst nicht sofort gerechnet hätte: Die heimischen Frühblüher und neue Putzmittel sind echte Gefahrenquellen. Tulpen, Osterglocken, Dünger – oft reicht schon ein ganz klein bisschen, um einen akuten Notfall auszulösen. Fenster kippen – klingt harmlos, ist es für Katzen aber nicht. Stürze und Quetschungen an Kippfenstern sind traurige Klassiker, die viele Versicherungen zwar abdecken, aber es lieber gar nicht erst so weit kommen lassen.
Mein Fazit: Ein kurzer Frühjahrs-Check zahlt sich aus – Tier impfen lassen, Versicherungsschutz prüfen, und, kleiner Tipp: Den Haushalt aus Tier-Sicht inspizieren (wo kann was schiefgehen?). So bleibt der Frühling für Zwei- und Vierbeiner eine runde Sache.
Gerade im Frühjahr nehmen die Gesundheitsrisiken für Haustiere rapide zu – Zecken, Pollen, steigende Aktivität und giftige Pflanzen machen Hund und Katze zu schaffen. Eine passende Tierkrankenversicherung kann helfen, viele dieser typischen Probleme abzumildern, sei es durch Vorsorgeleistungen wie Impfen und Parasitenprophylaxe oder die Absicherung bei akuten Erkrankungen und Unfällen. Neuere Entwicklungen zeigen jedoch: Aufgrund des gestiegenen Kostendrucks infolge der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) heben viele Versicherungsanbieter aktuell die Beiträge und schränken teilweise Leistungen ein, was für viele Halter eine unangenehme Überraschung darstellt.
Zudem steigt – laut aktuellen Medienberichten – die Verbreitung neuer Zeckenarten in Deutschland, was die Gefahr seltenerer Krankheiten erhöht. Werden Blüten und Hausmittel für „natürliche Reinigung“ eingesetzt, sollte man außerdem wissen, dass ätherische Öle und bestimmte Pflanzen für Tiere hochgefährlich sein können. Prognosen verschiedener Tierärzte gehen davon aus, dass mit den Klimaveränderungen saisonale und geografische Risiken sich noch weiter verschieben und Tierhalter künftig wachsam bleiben müssen.