Alice Weidel, AfD-Bundessprecherin, kommentiert:
"Der Tag der Deutschen Industrie könnte kaum ernüchternder sein: Hier treffen Wunschdenken der Regierungsparteien und die schonungslose Diagnose der Industrie aufeinander. Während Klingbeil mit Reformversprechen jongliert, bringt der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, es auf den Punkt: Energie ist zu teuer, das Steuer- und Sozialabgabensystem belastet, ebenso überbordende Bürokratie. All das treibt Unternehmen ins Ausland oder Richtung Aufgabe.
Wie ernst die Lage ist, zeigt auch die Chefin des BDI, Tanja Gönner: Das Wachstum dümpelt bei mickrigen 0,4 Prozent, und die Regierung erhält ein Urteil, das deutlicher kaum ausfallen könnte. Investitionen bleiben aus, Standorte wandern ab, Jobs gehen verloren – und die Verantwortlichen reagieren mit weiteren Belastungsplänen statt echten Lösungen. 100.000 Industriejobs sind 2023 verschwunden – aber Steuererhöhungen und zusätzliche Abgaben stehen weiter auf der Agenda. Das wirkt wie wirtschaftlicher Blindflug.
Die AfD setzt dieser Spirale aus Fehlentscheidungen einen klaren Kurs entgegen: Schluss mit hohen Energiekosten, Entlastung bei Steuern und Sozialabgaben, mehr Freiheit statt Bürokratie – dafür stehen wir. Deutschland braucht seine industrielle Stärke zurück, statt sie selbst zu zerlegen. Nur mit Vernunft und Wettbewerbsfähigkeit behalten wir Arbeitsplätze, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt."
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ursprünglich von: AfD via news aktuell
Die Industrie in Deutschland sieht sich angesichts hoher Energiekosten, komplexer Steuer- und Sozialabgaben sowie lähmender Bürokratie in einer Krise – das betonten gleich mehrere Wirtschaftsvertreter zum Tag der Deutschen Industrie. Branchenverbände bemängeln die mangelnde Reformbereitschaft der Bundesregierung sowie das schwache Wirtschaftswachstum: Laut BDI-Hauptgeschäftsführerin Gönner wird die Prognose für 2024 auf nur noch 0,4 % gesenkt, während im Jahr zuvor rund 100.000 Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe verschwanden. Weidel und die AfD nehmen das zum Anlass, um für weniger staatliche Einmischung und mehr marktwirtschaftliche Leitlinien zu werben.
Aktuelle Zahlen belegen, dass nicht nur steigende Energiepreise die Industrie belasten, sondern zunehmend auch geopolitische Unsicherheiten, Fachkräftemangel und Investitionszurückhaltung. Laut BDI-Report verlieren auch exportorientierte Unternehmen an Wettbewerbsfähigkeit – eine Tendenz, die sich auch in Aussagen von Verbandsvertretern auf etwa taz.de und faz.net bestätigt findet. Die Bundesregierung diskutiert unterschiedliche Gegenmaßnahmen, wie etwa eine Senkung der Strompreise für die Industrie, aber konkrete Ergebnisse stehen noch aus.
Um dem Negativtrend entgegenzuwirken, fordern Experten verstärkte Investitionen in Digitalisierung, Forschung und Infrastruktur, flankiert von spürbaren Entlastungen für Unternehmen. Gleichzeitig mehren sich Stimmen, die auf nachhaltigere Energiequellen und flexiblere Arbeitsmodelle pochen. Nachhaltigkeit und Innovationsfähigkeit rücken damit stärker in den Mittelpunkt der Debatte um die Zukunft des Industriestandorts Deutschland.