Wer einen Blick auf die diesjährige INTERNORGA geworfen hat, wird eines sofort feststellen: Das Wort 'Stillstand' scheint im Vokabular der Messe schlicht nicht vorzukommen. Schon zu Beginn herrschte in den Hallen gespannte Erwartung – ein Hauch Neugierde lag in der Luft, als BesucherInnen durch all die neuen Stände und Ideen flanierten. Besonders auffällig war die Transformation des Bereichs B5, wo Startups & Drinks, Newcomers Area, Trendflächen wie Future Food und ein quirliges Netzwerk an der Bühne von foodlab das Publikum in Beschlag nahmen.
Nicht zu vergessen sind die Themen Zukunftstechnologie und Robotik, die in rasendem Tempo Newcomer-Produkte und smarte Innovationen vorstellten. Nach langen Messetagen lockte die Afterwork-Lounge 'OFF THE RECORD' – perfekt, um, bei einem entspannten Drink, tiefere Gespräche zwischen alten und neuen Bekannten zu führen. Messeleiter Matthias Balz brachte es auf den Punkt: Die diesjährige Konstellation von Innovation, Tatendrang und Zukunftsgeist sei sinnbildlich für die gesamte Branche.
Spannend auch: Erstmals füllte der Bereich Living & Dining fünf Hallen, was Einrichtung und Gastrokonzepte größeren Raum gab. Das Thema Nachhaltigkeit wurde nicht zum Feigenblatt, sondern auf der Green Hospitality Conference ehrlich diskutiert. Wein als Trend? Definitiv. Die neue WeinWelt zog Genussmenschen und Fachleute gleichermaßen an, flankiert von professionellen Tastings und jeder Menge Austausch zwischen WinzerInnen und GastronomInnen.
Am Ende waren sich fast alle einig: Trotz aller Gegenwinde war die Stimmung konstruktiv und die Gespräche fundiert. Über 92 Prozent der befragten Gäste verließen begeistert die Messehallen und fast alle würden die Veranstaltung weiterempfehlen. Auch der internationale Charakter wurde gestärkt – ein Viertel der Aussteller reiste aus dem Ausland an, vier Länderpavillons untermauerten Hamburgs Rolle als offenes Tor zur globalen Gastrowelt.
Save the date: 12. bis 16. März 2027. Wer’s verpasst, ist selbst schuld.
Die INTERNORGA 2026 in Hamburg blieb ihrer Rolle als wegweisende Branchenschau treu und rückte Zukunftsthemen, Innovationen und internationale Zusammenarbeit noch stärker ins Rampenlicht. Neue Highlights wie die ausgeweitete Living & Dining-Sparte, umfassende Debatten zu Nachhaltigkeit sowie die Premiere der WeinWelt sorgten dafür, dass das Messeerlebnis frischer und facettenreicher ausfiel als je zuvor. Im Fokus standen dieses Jahr nicht nur die großen Player, sondern auch Startups und Quereinsteiger, die mit Kooperationen und mutigen Ideen selbstbewusst aufspielten. Nach aktuellen Pressemeldungen und jüngsten Branchennachrichten ist dabei auffällig, wie messbar die Lust auf neue Lebensmitteltechnologien, digitale Lösungen und nachhaltige Betriebskonzepte unter Gastronomen und Hoteliers wächst – was durch trotzige Widerstände wie steigende Kosten und anhaltenden Fachkräftemangel nicht gebremst, sondern oftmals sogar beflügelt wird. Laut aktueller Berichte etwa auf www.faz.net, www.taz.de und www.spiegel.de setzen viele Unternehmen im Hospitality-Sektor zunehmend auf Teamarbeit, Digitalisierung und nachhaltige Beschaffung, um mit den Umbrüchen umzugehen und Spielräume auszuloten.