"Demokratie braucht Leute, die Flagge zeigen. Iris Berben macht das – entschlossen, klar und mit einer Reichweite, die weit über die Filmwelt hinausstrahlt. Gerade jetzt, wenn Hass, Antisemitismus und Populismus lauter werden, bekommen solche Stimmen noch mehr Gewicht. Deshalb sprechen wir Iris Berben voller Überzeugung den Annemarie-Renger-Preis 2026 zu", unterstreicht Knut Fleckenstein, der ASB-Bundesvorsitzende.
Iris Berben prägt nicht nur deutsche Film- und Fernsehgeschichte, sie steht auch mitten im gesellschaftlichen Diskurs: als Stimme gegen Intoleranz, als Unterstützerin von Initiativen wie "Gesicht Zeigen!" oder als Botschafterin des Holocaust-Mahnmals. Über die Jahre hinweg blieb sie unbequem, leidenschaftlich und konsequent, wenn es um die Verteidigung demokratischer Werte ging. Das verdient, so die Jury, höchste Anerkennung.
Die Auszeichnung trägt den Namen von Annemarie Renger, einst Bundestagspräsidentin und frühere ASB-Präsidentin – Synonym für gelebte Solidarität und Werteorientierung. Mit dem Preis werden jährlich Menschen oder Organisationen geehrt, die sich sichtbar und mit vollem Herzen für sozialen Zusammenhalt einsetzen.
Das politische Sommerfest 2026 des ASB bildet den festlichen Rahmen. Gäste aus Politik, Medien, Kunst und gesellschaftlichem Engagement sind geladen. Erwartet werden Grußworte von Dr. Katarina Barley und ein Impuls von Prof. Gesine Schwan. Die Laudatio auf Berben hält ASB-Chef Knut Fleckenstein persönlich.
Termin für Pressevertreter:innen:
Preisverleihung Annemarie-Renger-Preis 2026
8. Juli 2026, ab 18 Uhr
Restaurant Weltwirtschaft
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Journalist:innen werden gebeten, sich zuvor anzumelden.
Kontakt für Rückfragen:
Diana Zinkler, Leitung Kommunikation ASB Deutschland, Tel. 030/2325786-122, mobil 0152/247 552 09, Mail: d.zinkler@asb.de / presse@asb.de
Hintergrund zum Preis:
Der Annemarie-Renger-Preis ist eine der bedeutsamsten Auszeichnungen für Engagement zugunsten von Menschenwürde und Demokratie in Deutschland. Er erinnert an das prägende Wirken von Annemarie Renger und ist ein Zeichen für Haltung und gesellschaftliche Verantwortung.
Über den ASB:
Der ASB Deutschland ist eine große, parteipolitisch unabhängige Hilfsorganisation mit 1,6 Mio. Mitgliedern. Seit mehr als 135 Jahren hilft der Verband Menschen in Not – sei es mit Rettungsdiensten, Pflege, Kinder- und Jugendarbeit oder internationaler Nothilfe. Toleranz und Solidarität stehen im Zentrum des Engagements.
Der ASB würdigt mit seinem Preis in diesem Jahr Iris Berben, deren anhaltender Einsatz für eine offene, solidarische Gesellschaft als beispielhaft gilt. Mit Initiativen wie „Gesicht Zeigen!“ und ihrem kontinuierlichen Engagement gegen Antisemitismus, rechtsextreme Strömungen und Diskriminierung ist sie über ihre Schauspielkarriere hinaus ein Vorbild für politisches Einmischen. Hintergrundrecherche ergibt: In aktuellen Medienbeiträgen wird Berbens Engagement gerade im Zusammenhang mit jüngsten gesellschaftlichen Polarisierungen sowie der Debatte um die Rolle von Künstler:innen als "Stimme der Vernunft" erneut hervorgehoben – dabei wird auch darauf verwiesen, dass die Notwendigkeit für Haltung und Courage im Alltag angesichts wachsender rechtspopulistischer Bewegungen weiter zunimmt. Ergänzend zeigen Berichte, dass soziale Organisationen wie der ASB gezielt auf Persönlichkeiten mit Strahlkraft setzen, um dem Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Neue Untersuchungen und Reportagen auf den großen deutschen Nachrichtenportalen greifen die Preisverleihung auf und ordnen sie ein in den aktuellen Diskurs um Demokratie, Zivilgesellschaft und den wachsenden Bedarf an respektvollen Debatten. Insgesamt ist deutlich zu spüren, dass Auszeichnungen wie der Annemarie-Renger-Preis der Gesellschaft nicht nur Hoffnung vermitteln, sondern auch Verantwortung an alle adressieren: Jede und jeder kann, so der Tenor, seinen Beitrag leisten.