Im Bundeskanzleramt sind Mitarbeitende aktuell gezwungen, mit Ventilatoren und Wasser gegen die Hitzewelle anzukämpfen, da nur das Büro des Kanzlers klimatisiert ist – wie genau, ist weiterhin unklar. Obwohl bauliche Maßnahmen wie Jalousien oder spezielle Fenster zur Temperatursenkung beitragen sollen, sind diese im Alltag längst nicht ausreichend, was zu Kritik und erhöhter Belastung bei den Beschäftigten führt. In den kommenden Jahren soll der Erweiterungsbau mit modernen Kühl- und Lüftungssystemen ausgerüstet werden, doch bislang heißt es vor allem: durchhalten und schwitzen. Aktuelle Recherchen zeigen zudem, dass Hitzewellen für viele Bundesgebäude ein Problem darstellen und Debatten um nachhaltige Klimatisierungslösungen an Fahrt aufnehmen. Laut taz häufen sich Meldungen über zu hohe Temperaturen in öffentlichen Einrichtungen, was auch zu gesundheitlichen Problemen führen kann; gleichzeitig werden Forderungen nach mehr Investitionen in grüne Gebäudetechnik lauter. Die Süddeutsche Zeitung schreibt, dass in Behörden vielerorts improvisiert wird – mit Ventilatoren, mobilen Klimageräten und externen Dienstleistern, während der Spiegel ergänzt, dass baulicher Nachholbedarf besteht, insbesondere angesichts der zunehmenden Extremwetterlagen.