Neue Impulse: Das „Perspektivwechsel“-Kartenset
Mit seinem neuen Kartenset setzt KiKA einen kleinen, aber durchaus bedeutsamen Anker im Ringen um mehr Diversität hinter und vor den Kulissen. Die Karten dienen als Denkanstöße für Redaktionen, etwa zu Fragen wie: Wird Vielfalt sichtbar gemacht? Wo schleichen sich alte Denkmuster ein? Dabei gibt es vier verschiedene Typen: Reflexionskarten regen ehrliche Selbstprüfung an, Storykarten werfen einen kritischen Blick auf Inhalt und Darstellung, Teamkarten bringen Strukturelles auf den Tisch – und die Challenge-Karten fordern heraus, den eigenen Redaktionsalltag zu hinterfragen. Das Ganze lässt sich flexibel in jede Konferenz oder auch mal ganz spontan nutzen – dabei muss es nicht immer perfekt laufen, Hauptsache offen!
Das Set ist jetzt für alle Redaktionen von KiKA, ARD und ZDF verfügbar und als Download auf kommunikation.kika.de erhältlich.
Rückblick: Krauthausen zu Gast bei KiKA
Im Vorfeld des Diversity-Tags – genauer gesagt am 13. Mai – war Raúl Krauthausen zu Gast im MDR-Landesfunkhaus Thüringen. Er plädierte für mehr Sichtbarkeit von Kindern mit Behinderung in den Medien und unterstrich, wie viel Lebensmut und Empowerment aus wirklich inklusiven Geschichten erwachsen kann. Ausgangspunkt war sein Kinderbuch „Als Ela das All eroberte“, das zeigen will: Jeder verdient die Hauptrolle in seiner eigenen Geschichte.
Mai im Zeichen der Vielfalt: „KiKA für alle“
KiKA widmet den gesamten Mai dem Thema Diversität – die Programmpalette reicht von neuen Serien über Filme bis hin zu Wissenssendungen rund ums Thema Vielfalt. Unter dem Motto „KiKA für alle“ gibt es gebündelte Inhalte auf kika.de, in der KiKA-App und in der Kikaninchen-App. Mehr Informationen und Interviews mit den Köpfen hinter den Kulissen liefert das KiKA-Kommunikationsportal auf kommunikation.kika.de und kika.de/s/diversity.
Pressekontakt: KiKA, ARD/ZDF, Gothaer Str. 36, 99094 Erfurt, Tel. +49 361.218-1827, E-Mail: kommunikation@kika.de
KiKA setzt zum Diversity-Tag 2026 mit dem Kartenset „Perspektivwechsel“ einen Akzent für laufende Diversitätsarbeit in Kinderredaktionen, egal ob vor oder hinter der Kamera. Bei einem Impulsbesuch berichtete Raúl Krauthausen anschaulich, warum Inklusion nicht nur ein Etikett bleiben darf, sondern echte Veränderungen in der medialen Darstellung braucht. Ergänzend dazu stehen im Mai zahlreiche Formate unter dem Motto ‚KiKA für alle‘ – ein Ansatz, der laut aktuellen Berichten in vielen Medienhäusern weiter Schule macht: Etwa betonen jüngste Analysen, dass die Bereitschaft zu diversen Perspektiven in deutschen Redaktionen steigt, sich aber in der Praxis noch deutlicher zeigen müsste. Weiterhin wurde jüngst (laut Zeit, 17. Mai 2026) dazu aufgerufen, Diversität nicht nur an Aktions- oder Feiertagen zu thematisieren, sondern sie in den redaktionellen Alltag zu integrieren. KiKA schafft mit seinem Kartenset ein praxistaugliches Werkzeug, das deutschlandweit als Inspiration dienen kann. Übrigens: Auch andere Sender und Bildungseinrichtungen greifen inzwischen auf ähnlich niedrigschwellige Tools zur Reflexion über Vielfalt zurück, sodass ein gesellschaftsweiter Trend zu beobachten ist.