LAVANT HÖREN: Neue Podcast-Folge mit Sophie von Kessel — Literatur, Leben, Lavant

Wien – In Episode vier des Literatur-Podcasts schlüpft die Burgtheater-Schauspielerin Sophie von Kessel in die Rolle Christine Lavants. Im Zentrum steht ein bewegender Brief an eine dänische Rundfunkredakteurin, in dem Lavant ihre entbehrungsreiche Kindheit schildert. Danach folgen mehrere Gedichte und ein Auszug aus 'Die Schöne im Mohnkleid' (1948).

heute 10:23 Uhr | 2 mal gelesen

Die Aufzeichnung entstammt einer Matinee im Oktober 2025, die zur Verleihung des Christine-Lavant-Preises an Ulrike Draesner im Wiener RadioKulturhaus stattfand. Die jährlich von der internationalen Christine-Lavant-Gesellschaft vergebene Auszeichnung zählt seit Jahren zu den angesehenen Literaturpreisen im deutschsprachigen Raum. Während der feierlichen Zeremonie rezitierten prominente Schauspielerinnen ausgewählte Texte von Christine Lavant – heuer las Sophie von Kessel. Für musikalische Akzente sorgten Hannah Senfter, Ton? Feinig und Edgar Unterkirchner. Wer den Podcast LAVANT HÖREN entdecken möchte, findet ihn bequem unter www.christine-lavant.com, sowie auf Plattformen von Spotify bis Deezer. Auch musikalisch Neugierige kommen auf ihre Kosten. Kontakt für Interviewanfragen: Mag. Dr. Manfred Müller (office@ogl.at), Hans Gasser (hans.gasser@christine-lavant.com). Der Originaltext stammt von der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft (siehe: http://ots.de/5f48d5).

In der vierten Podcast-Episode von LAVANT HÖREN liest Sophie von Kessel aus Briefen und Werken von Christine Lavant, insbesondere aus einem emotionalen Schreiben über ihre Kindheit in Kärnten, mehreren Gedichten sowie dem Prosastück 'Die Schöne im Mohnkleid'. Die Aufnahme wurde bei der Preisverleihung an Ulrike Draesner im Oktober 2025 gemacht, bei der auch namhafte Musiker auftraten. Neuere Berichte in der Presse heben die zunehmende Bedeutung des Christine-Lavant-Preises und den gesteigerten öffentlichen Diskurs um Literaturpreise als Mittel der kulturellen Anerkennung hervor. Immer mehr Stimmen betonen, wie Podcasts wie LAVANT HÖREN zur Vermittlung literarischer Inhalte beitragen (vgl. aktuelle Artikel in der ZEIT und beim Deutschlandfunk). Außerdem wurde diskutiert, ob Literaturpreise in Zukunft noch inklusiver vergeben werden sollten – etwa, indem auch Autor:innen mit migrantischem Hintergrund oder queerer Identität stärker berücksichtigt werden.

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