Macron bleibt trotz Anschlägen in Damaskus: Frankreichs Präsident besucht Syrien und setzt Zeichen

Emmanuel Macron lässt sich von Explosionen im Zentrum von Damaskus nicht abschrecken – sein Besuch in Syrien geht planmäßig weiter, während Rauchwolken über der Stadt aufsteigen.

heute 10:51 Uhr | 1 mal gelesen

Das französische Präsidialamt betonte, Präsident Macron sei wohlauf. Am Morgen hatte er sich gerade mit Ahmed al-Scharaa, seinem syrischen Amtskollegen, in einem Regierungsgebäude getroffen, als mehrere Detonationen in der Nähe seines Hotels zu hören waren. Über die Ursache gibt es widersprüchliche Angaben: Die Rede ist von Sprengsätzen, die offenbar gezielt gezündet wurden. Auf Videos, die auf Twitter und Co. kursieren, sieht man dichte Rauchsäulen über den Dächern von Damaskus – die Luft flimmert geradezu vor Anspannung. Aktuell bleibt unklar, ob es Verletzte oder gar Tote gab, der Schock sitzt trotzdem tief. Makaberer Zufall: Erst wenige Tage zuvor hatte ein Anschlag auf ein Café in Damaskus mindestens zehn Todesopfer gefordert. Macron, der als erster europäischer Spitzenpolitiker nach dem Sturz Assads nach Syrien reist, will mit seiner Präsenz offenbar ein Signal aussenden. Ganz ehrlich, dieses Timing wird ihm noch nachhängen.

Frankreichs Präsident Macron hält trotz schwerer Explosionen in der syrischen Hauptstadt an seinem Syrienbesuch fest. Sein Treffen mit Ahmed al-Scharaa wurde bei den Detonationen nicht beeinträchtigt; bislang gibt es keine gesicherten Angaben zu Opfern oder Tätergruppen. Bemerkenswert ist, dass Macron als erster EU-Staatschef nach dem Assad-Regime nach Syrien reist – in einer ohnehin hochbrisanten Phase: In den letzten Tagen ist die Sicherheitslage in Damaskus sichtbar eskaliert, mit mehreren Anschlägen auf zivile Ziele und wachsender Nervosität unter Bevölkerung und Regierung. Nach aktuellen Berichten bleibt offen, ob die jüngsten Attacken gezielt gegen den französischen Präsidenten gerichtet waren. Laut internationalen Medienberichten wird Macrons Besuch international kritisch, teils auch mit Skepsis, kommentiert. Nach neueren Analysen aus mehreren Pressequellen will Frankreich verstärkt eine Rolle im Nahen Osten einnehmen, wird aber zugleich auf seine Sicherheitsmaßnahmen und politische Beweggründe beäugt. Syrien bleibt ein Pulverfass – ob Macron mit seinem Auftritt wirklich Zeichen setzen kann, steht infrage. (Ergänzende Details: Die taz berichtet, dass im Vorfeld des Besuchs bereits vor möglichen Angriffen gewarnt wurde. Die Süddeutsche hebt hervor, dass Frankreich mit diesem Schritt ein neues außenpolitisches Kapitel aufschlagen könnte, zugleich aber eigene Diplomaten und Bürger schützen muss. Die Zeit verweist auf die schwierige Sicherheitslage und die Unsicherheit, wie glaubwürdig politische Normalisierungsschritte tatsächlich sind.)

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