Frankreichs Präsident Macron hält trotz schwerer Explosionen in der syrischen Hauptstadt an seinem Syrienbesuch fest. Sein Treffen mit Ahmed al-Scharaa wurde bei den Detonationen nicht beeinträchtigt; bislang gibt es keine gesicherten Angaben zu Opfern oder Tätergruppen. Bemerkenswert ist, dass Macron als erster EU-Staatschef nach dem Assad-Regime nach Syrien reist – in einer ohnehin hochbrisanten Phase: In den letzten Tagen ist die Sicherheitslage in Damaskus sichtbar eskaliert, mit mehreren Anschlägen auf zivile Ziele und wachsender Nervosität unter Bevölkerung und Regierung. Nach aktuellen Berichten bleibt offen, ob die jüngsten Attacken gezielt gegen den französischen Präsidenten gerichtet waren. Laut internationalen Medienberichten wird Macrons Besuch international kritisch, teils auch mit Skepsis, kommentiert. Nach neueren Analysen aus mehreren Pressequellen will Frankreich verstärkt eine Rolle im Nahen Osten einnehmen, wird aber zugleich auf seine Sicherheitsmaßnahmen und politische Beweggründe beäugt. Syrien bleibt ein Pulverfass – ob Macron mit seinem Auftritt wirklich Zeichen setzen kann, steht infrage. (Ergänzende Details: Die taz berichtet, dass im Vorfeld des Besuchs bereits vor möglichen Angriffen gewarnt wurde. Die Süddeutsche hebt hervor, dass Frankreich mit diesem Schritt ein neues außenpolitisches Kapitel aufschlagen könnte, zugleich aber eigene Diplomaten und Bürger schützen muss. Die Zeit verweist auf die schwierige Sicherheitslage und die Unsicherheit, wie glaubwürdig politische Normalisierungsschritte tatsächlich sind.)
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