Friedrich Merz hatte sich vor dem Spitzentreffen mit Sozialpartnern zurückhaltend optimistisch gezeigt, betonte jedoch, dass keine direkten Ergebnisse oder Absprachen zu erwarten seien. Ziel sei es vielmehr, Gemeinsamkeiten auszuloten und ein Gespür für die derzeitigen Problemfelder in Deutschland zu gewinnen. Merz machte außerdem klar, dass die letztendliche Entscheidungsgewalt bei Regierung und Parlament liegt, auch wenn nicht jeder mit den Ergebnissen zufrieden sein wird. Aktuelle Recherche zeigt: Das Gespräch findet vor dem Hintergrund zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Forderungen nach politischen Weichenstellungen statt. Medien berichten, dass sich sowohl Arbeitgeber als auch Gewerkschaften kritisch bis abwartend äußern und parteiübergreifend mehr Entschlossenheit in der Standortpolitik fordern. Laut FAZ plädieren Vertreter der Wirtschaft für mehr Investitionsanreize, während Gewerkschaften konkrete Schritte für Arbeitnehmerrechte fordern. Die Diskussion um mögliches Wirtschaftswachstum wird dabei auch von Unsicherheiten über internationale Krisen und Energiekosten beeinflusst. Auf www.spiegel.de wird außerdem thematisiert, dass die Erwartungen an Merz hoch sind – aber die Bereitschaft zu schnellen Kompromissen äußerst begrenzt wirkt.