Wechsel an der Spitze: Gerda Füricht-Fiegl steht ab sofort an der Spitze des Kollegiums der University of Applied Sciences St. Pölten (USTP). Zusammen mit ihrem Stellvertreter Johannes Pflegerl wird sie die Entwicklung der Hochschule in den kommenden Jahren entscheidend mitlenken. Das Kollegium, ein gesetzlich verankertes Gremium, trägt nicht nur Verantwortung, sondern auch viel Gestaltungsspielraum für Lehre, Forschung und Internationalität.
Die USTP ist geprägt von einer Verbindung: Theorie trifft auf Anwendung, Forschung auf Wirtschaft, Internationalität auf regionale Verwurzelung. In ihrer neuen Funktion wird Gerda Füricht-Fiegl das Kollegium nach außen repräsentieren, Lehrverträgen ihren Stempel aufdrücken, akademische Grade überreichen und Vorschläge zur Personalgewinnung einbringen. Außerdem übernimmt sie Aufgaben zur Sicherung und Entwicklung der Qualitätsstandards – ein weites Feld. Gerade diese Mischung aus strategischer Arbeit und Alltagsaufgaben macht das Amt so fordernd.
Gemeinsam gestalten – viel mehr als eine Floskel, wenn man den Zukunftskurs der Hochschule verfolgt: Der Fokus liegt auf innovativen Studiengängen, einer lernfördernden Umgebung und dem Zuschneiden von Studieninhalten auf gesellschaftliche und technologische Veränderungen. Auch die anwendungsorientierte Forschung und internationale Kooperationen, etwa im Rahmen der European University E³UDRES², bekommen weiterhin Rückenwind.
Füricht-Fiegl brachte es nach der Wahl kurz und bündig auf den Punkt: Sie empfinde großen Dank für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und freue sich sehr darauf, gemeinsam mit Kollegium und Geschäftsführung den erfolgreichen Weg der USTP weiterführen zu dürfen.
Das Thema Exzellenz in der Lehre zieht sich wie ein roter Faden durch die Planung: Passende Studienangebote, beste Bedingungen zum Wachsen, die enge Verknüpfung von Wissenschaft, Praxis und Austausch über Ländergrenzen hinweg bereiten das Feld für eine Hochschule, die nicht stehen bleibt.
Die beiden Geschäftsführer, Johann Haag und Hannes Raffaseder, betonten den Wert einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Kollegium und Hochschulleitung. Nur auf Basis gemeinsamen Engagements lasse sich die USTP als Ort für moderne Bildung und individuelle Entwicklung weiter gestalten.
Mit dem Wechsel endet die Amtszeit von Alois Frotschnig, der das Kollegium prägte und die Hochschule weiterentwickelte. Qualitätssicherung, neue Studieninhalte, internationale Ausrichtung, klare Leitlinien im Umgang mit Wissenschaftsintegrität und KI – all das fiel in seine Ära. Die Hochschule bedankt sich für sein Engagement und die nachhaltigen Impulse.
Das Kollegium der USTP sorgt für Organisation und Qualitätssicherung im Studienalltag. Es schafft Räume, in denen neue Ideen und Kompetenzen entstehen können. So entwickeln sich Bildungsangebote weiter, und die Studierenden werden fit für eine sich ständig wandelnde Gesellschaft gemacht.
Zur Person: Gerda Füricht-Fiegl – Ein politikwissenschaftlicher Werdegang, geprägt von Erfahrung in Brüssel, an der Donau-Universität Krems und zuletzt in Forschung sowie akademischer Leitung an der Hochschule Burgenland. Expertise: Europäische Integration und Kommunikation. Nun rückt sie in eine zentrale Rolle in St. Pölten.
Zur Person: Johannes Pflegerl – Mit soziologischem Blick auf Gesellschaft und sozialer Arbeit, hat er sich – von Wien bis Manchester – einen Namen gemacht. Seit 2003 an der FH St. Pölten, leitet er seit Jahren Inklusionsforschungsprojekte und ist fest verankert im Bereich der sozialen Netzwerke und Alternsforschung.
Fotos und weitere Informationen sind online abrufbar unter: https://fhstp.sharepoint.com/:f:/s/BD/IgBBynSSJgHzQYRer-1FqVBxAZQiQ2Xv_crCtNtKI1UiH8c?e=BfvMdp
Pressekontakt: Sandra Lagler, Tel.: +43/676/847 228 288, Mail: sandra.lagler@ustp.at, www.ustp.at
Die jüngste Wahl zur Leitung des Kollegiums an der USTP bringt mit Gerda Füricht-Fiegl eine erfahrene Politologin auf den Posten, deren akademische und kommunikative Expertise der Hochschule frische Impulse geben dürfte – besonders im Kontext europäischer Netzwerke und Forschung. Die strategische Ausrichtung der Hochschule bleibt klar: internationaler Austausch, innovative Studiengänge und der Ausbau praxisnaher Forschung stehen im Fokus, was auch vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung und gesellschaftlicher Umbrüche von Bedeutung ist. Die Übergabe von Alois Frotschnig an Füricht-Fiegl markiert nicht nur einen Wechsel an der Spitze, sondern auch die Fortsetzung einer Entwicklung, in der Qualitätssicherung und Leitlinien für verantwortungsvolle Wissenschaft, etwa im Umgang mit KI, immer wichtiger werden. Zusätzliche Infos aus aktuellen Nachrichten: Die Rolle der Fachhochschulen in Österreich wird immer zentraler, da sie einen Spagat zwischen klassischer Wissenschaftlichkeit und marktnaher Ausbildung schaffen. In einem Beitrag der FAZ wird die Bedeutung internationaler Kooperationen hervorgehoben, vor allem dort, wo Hochschulen als Brückenbauer zwischen regionaler Wirtschaft und globaler Forschung agieren. Gleichzeitig zeigen aktuelle Berichte aus anderen Hochschulstandorten, dass der Fokus auf Qualitätssicherung und innovative Lehre zunehmend auch durch externe Akkreditierungen und Zertifizierungen gestützt wird, was einen bleibenden Wettbewerbsvorteil schafft.