Plötzlich spielberechtigt: FIFA hebt Balogun-Sperre auf – Infantino unter Druck

Wenige Stunden vor dem WM-Achtelfinale zwischen USA und Belgien brodelt ein Skandal, der die Welt des Fußballs erschüttert – und im Fokus steht Fifa-Boss Infantino.

heute 10:52 Uhr | 1 mal gelesen

Noch kurz vor dem entscheidenden WM-Spiel gegen Belgien wird Folarin Balogun, bisher gesperrt, doch noch für die USA zugelassen – ganz plötzlich, ohne klare Begründung von der FIFA. Seltsam, wie solche Entscheidungen immer im Dickicht des Funktionärswesens getroffen werden. Während sich unter Spielern Verwunderung breitmacht, raunen Medien bereits von politischen Strippenziehern: Offenbar soll Gianni Infantino, der ohnehin nicht für undurchsichtige Machenschaften unbekannt ist, einen Anruf von US-Präsident Trump erhalten haben, der ohnehin bekannt ist für seine 'unkonventionelle' Einflussnahme. Trump, der angeblich schon nach dem (umstrittenen) Platzverweis explodierte, macht keinen Hehl aus seinem Ärger und, wie könnte es anders sein, lässt sämtliche Kanäle glühen. Selbst der DFB, sonst freundlich diplomatisch, kann sich ein Statement nicht verkneifen: Von Integrität und Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs sei die Rede, man erwarte baldige Aufklärung. Etwas an dieser Geschichte schmeckt bitter, und irgendwie bekommt man das Gefühl, dass Sport und Politik mal wieder ein gefährliches Tango tanzen – oder ist das einfach der alltägliche Wahnsinn im Weltfußball?

Die FIFA setzte die Rot-Sperre gegen den US-Nationalspieler Folarin Balogun überraschend 'auf Bewährung' aus, gab jedoch keine Erklärung für diesen Schritt ab. Die Gerüchteküche brodelt, denn Medien berichten über einen angeblichen Anruf von US-Präsident Trump an Gianni Infantino, was massive Vorwürfe politischer Einflussnahme entfacht – vor allem, weil der Platzverweis von Experten ohnehin schon als Fehlentscheidung galt. Der DFB und weitere nationale Verbände fordern nun schnelle Aufklärung, damit der Verdacht, das Turnier könnte durch politische Interventionen manipuliert worden sein, ausgeräumt wird. Eine aktuelle Recherche hat ergeben: Ähnliche Diskussionen über politische Einflussnahme auf Sportentscheidungen gab es zuletzt um das IOC und dessen Beziehungen zu verschiedenen Regierungen. Zugleich intensiviert sich international der Ruf nach transparenteren Entscheidungsstrukturen und klaren Regeln für Verbände, da solche Skandale dem Vertrauen der Fans empfindlich schaden. Besonders im Vorfeld großer Turniere nehmen Analysten und Journalisten weltweit Einflussversuche und fragwürdige Entscheidungen kritisch unter die Lupe, wie mehrere aktuelle Berichte belegen.

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