Sorge in Berlin: Chinas Aufrüstung sorgt im Pazifik für Spannungen

Nach einem chinesischen Raketentest von einem Atom-U-Boot im Südpazifik meldet sich die Bundesregierung mit ernster Besorgnis zu Wort. Die militärischen Aktivitäten Pekings nehmen zu, so das Auswärtige Amt.

heute 12:04 Uhr | 5 mal gelesen

Der Indopazifik bleibt ein neuralgischer Punkt für globale Interessen – sowohl auf Seiten Deutschlands als auch Europas. Für das Auswärtige Amt ist klar: 'Insbesondere als ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat lastet auf China eine besondere Verantwortung für Frieden und Stabilität in der Region.' Dass Peking seine Streitkräfte rasch und manchmal undurchsichtig modernisiert, löst im Auswärtigen Amt große Unruhe aus. Bereits mehrfach, so heißt es, habe man China aufgefordert, endlich mehr Transparenz zu zeigen und sich an internationalen Abkommen zur Rüstungskontrolle zu beteiligen. Ein Sprecher merkt an, dass Maßnahmen wie Risikominderung und offener Austausch wichtige Schritte in diese Richtung wären. Besonders der jüngste Raketenabschuss eines chinesischen U-Boots im Pazifik – nur einen Tag zuvor – hat nicht nur in Berlin, sondern auch in Tokio, Canberra und Wellington für massives Stirnrunzeln gesorgt. Der Vorfall ist nicht isoliert, sondern reiht sich ein in eine Kette besorgniserregender Manöver und Drohgebärden. Die Nervosität wächst, nicht nur am Berliner Werderschen Markt.

Chinas wachsender militärischer Einfluss im Indopazifik ruft international starke Reaktionen hervor. Die Bundesregierung drängt auf mehr Transparenz und Dialog und fordert China erneut auf, sich an internationalen Kontrollmaßnahmen zur Rüstung zu beteiligen. Der jüngste U-Boot-Raketentest verschärft die ohnehin angespannte Lage zwischen China und anderen Anrainern wie Japan und Australien. Zusätzlich: Aus aktuellen Berichten internationaler Nachrichtenportale wird klar, dass Chinas strategischer Kurs im Pazifik insbesondere nach dem Raketentest für wachsende Unsicherheit sorgt. Laut 'Süddeutsche Zeitung' reagiert die japanische Regierung, indem sie ihre Verteidigungsbereitschaft mit Partnern intensiviert; zudem setzt man auf Abstimmung mit den USA und anderen Staaten Quelle: Süddeutsche Zeitung. 'Der Spiegel' berichtet, dass Australien mit einer verstärkten Marinepräsenz und Manövern antwortet, wobei auch der Austausch sensibler Geheimdienstinformationen ausgebaut wurde Quelle: Der Spiegel. Die 'FAZ' hebt hervor, dass wirtschaftliche Abhängigkeiten die Reaktionen Europas auf Pekings Rüstungspolitik dämpfen – trotz wachsender Kritik an Chinas Undurchsichtigkeit und Muskelspielen im Indopazifik Quelle: FAZ.

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