Mit KI zur passgenauen Pressemitteilung – Praxiseinblicke aus der dpa-Akademie

Schneller und zielgerichteter: So helfen KI-Tools, professionelle Pressemitteilungen zu schreiben – und wie man dabei eigene Standards wahrt.

heute 12:28 Uhr | 1 mal gelesen

Pressemitteilungen sind mehr als dröge Pflicht: Sie müssen einerseits exakt die Botschaft auf den Punkt bringen, andererseits klingen wie das Unternehmen, das sie verschickt. KI-Tools wie CustomGPTs, Claude Projects und andere maßgeschneiderte Assistenten versprechen nun Tempo und Präzision auf Knopfdruck – vorausgesetzt, man weiß, wie man sie clever einspannt. Ann-Marie Utz, die bei dpa nicht nur Journalistin, sondern auch Innovationstreiberin und KI-Expertin ist, erklärt in diesem Webinar, wie man solche Tools daran gewöhnt, die eigene Tonalität zu treffen, und warum ein Funken Skepsis bei all der KI-Euphorie nie schadet. Nach einer Einführung in die wichtigsten Systeme zeigt sie, wie Sie mithilfe von Beispielen und pragmatischen Workflows – mal streng nach Plan, mal improvisiert – die Unterstützung der KI in Ihren Arbeitsalltag einbauen können, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Was dieses Webinar neben dem reinen Technik-Teil besonders macht: Die Teilnehmenden können direkt Fragen loswerden und haben mit Leo Stahlberg vom Faktencheck-Team gleich noch jemanden dabei, der im Alltag auf unaufgeregte Art KI und Journalismus zusammenbringt. Kleiner Hinweis: Wer schon mal mit ChatGPT, Gemini und Co. rumgespielt hat, hat es definitiv leichter, bei der Demo nicht abgehängt zu werden. Ach ja, MS Teams ist das Werkzeug der Wahl – und für weitere Kontaktaufnahme steht Marcus Heumann mit Nummer und Mail bereit. Wenn Sie also das Gefühl haben, sich bei KI im PR-Umfeld noch nicht ganz sattelfest zu fühlen, könnte das Ihre Gelegenheit sein.

Die dpa-Akademie bietet ein Webinar an, das sich an Menschen richtet, die verantwortlich für Pressearbeit sind und mithilfe von KI-Tools wie CustomGPTs, Gems und Claude Projects ihre Arbeit schneller, konsistenter und an die eigene Kommunikationslinie angepasst erledigen wollen. Die Trainerin Ann-Marie Utz betont dabei den bewussten und reflektierten Umgang mit der Technologie, sodass Unternehmenssprache und Ton nicht auf der Strecke bleiben – und auch kritische Fragen zum Einsatz von KI diskutiert werden können. Aktuelle Recherchen zeigen, dass das Thema generative KI in der Unternehmenskommunikation stark an Fahrt gewinnt: Insbesondere die Unsicherheit, wie viel menschliche Kontrolle trotz Automatisierung notwendig ist, beschäftigt die Branche. Gerade der Spagat zwischen Geschwindigkeit und Glaubwürdigkeit wird in Redaktionen und PR-Abteilungen immer wieder neu ausgelotet, wie etwa jüngste Beiträge auf www.t3n.de oder www.sueddeutsche.de zeigen. Im Zusammenspiel mit Medienkompetenzprojekten und dem zunehmenden Bedarf an Verifikation geht der Trend weniger zur vollständigen Automatisierung, sondern ganz klar zum Menschen-als-Kontrollinstanz. So entstehen Arbeitsmodelle, in denen KI quasi zum Kollegen auf Probe wird – mit menschlicher Letztkontrolle.

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