Die Partie in Atlanta begann alles andere als optimal für die argentinische Nationalmannschaft. Schon nach 15 Minuten ließ Yasser Ibrahim die ägyptischen Fans träumen – ein wuchtiger Kopfball, Tor. Messi bekam wenig später die Gelegenheit zum schnellen Antwortschlag, doch sein Elfmeter war zu unplatziert, Shoubeir parierte mit Bravour. Bis zum Ende der ersten Halbzeit: dominantes Argentinien, ein Tormann in Topform auf ägyptischer Seite – und ein wenig dramaturgischer Leerlauf.
Nach der Pause glaubten die Nordafrikaner erneut an den Coup. Zico schien die Führung auszubauen, das Tor jedoch annulliert – abseitsiger Jubel nach VAR-Entscheid. Kurioserweise ließ sich Ägypten davon kaum beirren: Ein schneller Gegenstoß, Zico diesmal regulär und eiskalt – 2:0 nach 67 Minuten. Man spürte: Echte Finalstimmung bei den Fans, wenigstens für einen Moment.
Doch wenn die Argentinier eines können: zurückkommen. Romero machte nach einer perfekt gezirkelten Messi-Flanke per Kopf das 1:2, fast beiläufig. Spannung lag in der Luft. Messi selbst, schien zuletzt glücklos, war dann zur Stelle und glich aus – in der 84. Minute, sein achter Turniertreffer, und vielleicht einer der wichtigsten. Aber damit nicht genug. In der Nachspielzeit – Drama pur – bringt Lautaro Martinez die Kugel noch einmal scharf herein und Enzo Fernandez setzt per Kopf den Schlusspunkt. 3:2! Argentinien jubelt, Ägypten trauert – Fußball kann so grausam wie schön sein. Im Viertelfinale wartet nun entweder die Schweiz oder Kolumbien.
Argentinien hat das WM-Achtelfinale gegen Ägypten nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 gewonnen. Trotz eines frühen Rückstands und eines verschossenen Elfmeters von Messi kämpften sich die Südamerikaner zurück und erzielten durch Romero, Messi und Fernandez drei späte Treffer. Argentina trifft jetzt im Viertelfinale auf die Schweiz oder Kolumbien.
In aktuellen Sportberichten wird hervorgehoben, dass der Teamgeist Argentiniens, der sich bereits in der Gruppenphase andeutete, weiterhin eine zentrale Rolle spielt und Argentinien somit erneut als Turnierfavorit gilt. Besonders Messis Führungsqualitäten und die taktische Flexibilität des Teams werden positiv bewertet, während Ägypten trotz des Ausscheidens überraschte und neue internationale Aufmerksamkeit gewann. Auch die Videoentscheidung, die den Ägyptern das sichere 2:0 raubte, sorgt aktuell in Fachkreisen für Gesprächsstoff und Diskussionen über den VAR-Einsatz bei der WM.