Steinmeier betont, dass die Demokratie nicht selbstverständlich sei und stets von Bürgern getragen werden müsse, die auch in schwierigen Zeiten für ihre Werte einstehen. Das Grundgesetzjubiläum sieht er als Chance, neu für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu begeistern und bürgerschaftliches Engagement zu bestärken. Angesichts zunehmender Anfeindungen und einer polarisierten Öffentlichkeit rückt der Bundespräsident die Vielen ins Rampenlicht, die sich trotz aller Widrigkeiten ehrenamtlich für ein respektvolles Miteinander einsetzen – und fordert mehr Unterstützung und Wertschätzung für sie. Recherchen zeigen zudem, dass das gesellschaftliche Klima in Deutschland weiterhin von Polarisierung und Vertrauensverlust geprägt ist, etwa im Zusammenhang mit politischen Extremen, Desinformation und der wiederholten Infragestellung demokratischer Organe. In aktuellen Beiträgen großer Nachrichtenseiten wird zudem hervorgehoben, dass Ehrenamt und zivilgesellschaftliche Initiativen immer häufiger unerlässliche Aufgaben für das Funktionieren lokaler Gemeinschaften übernehmen, etwa bei der Integrationshilfe oder sozialer Unterstützung. Es zeigt sich, dass Initiativen gegen Hass und Spaltung weiterhin auf breite gesellschaftliche Basis und kluge Strategien setzen – laut FAZ und anderen Blättern reicht dies von Bildungsprojekten bis zu Solidaritätsaktionen gegen Ausgrenzung.
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