Streeck fordert Schluss mit süßen Aroma-Tricks bei E-Zigaretten

Hendrik Streeck, der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, will süße Geschmackssorten von Vapes verbannen – damit Jugendliche besser vor Nikotinsucht geschützt sind.

02.07.26 00:02 Uhr | 8 mal gelesen

„Ehrlich gesagt, ich würde das sofort verbieten“, platzt es aus Hendrik Streeck (CDU) heraus, als er sich in der Donnerstagsausgabe der 'Rheinischen Post' zu den süßen Vapes äußert. Es gehe ihm dabei nicht um eine kleine Auseinandersetzung am Rande, sondern um einen Punkt, bei dem viel auf dem Spiel steht: Geschmacksrichtungen wie Kaugummi oder süße Früchte nerven ihn – vor allem, weil sie gezielt Jüngeren den Einstieg erleichtern. Ein Live-Statement dazu gab’s auch gleich von Karl-Josef Laumann, dem NRW-Gesundheitsminister, der das Thema ziemlich drastisch auf den Punkt brachte: Er sprach davon, dass diese Aromen „Riesenschäden“ anrichteten und meinte sogar, die Strategie hinter diesen Produkten gleiche fast einem 'Verbrechen' an jungen Leuten. Irgendwo klingt da ein Stück Ohnmacht an, aber auch Entschlossenheit: Die Botschaft ist klar – Schluss mit den süß verführerischen Geschmackstricks.

Streeck und Laumann nehmen in der aktuellen Debatte um Vapes kein Blatt vor den Mund: Sie sehen in süßen Aromen bei E-Zigaretten einen direkten Weg in die Nikotinabhängigkeit gerade für Jugendliche. Wissenschaftliche Untersuchungen untermauern die Sorge, denn Studien zeigen, dass Jugendliche besonders empfänglich für solche Geschmacksrichtungen sind und dadurch Vapes riskanter ausprobieren. Gerade in Deutschland tobt die Diskussion, ob ein totales Verbot der richtige Schritt ist, oder ob gezielte Aufklärung und Alterskontrollen mehr bringen würden. Neuere Meldungen (Stand: Juni 2024) berichten zudem von einer Zunahme von Jugendlichen, die Vapes konsumieren – die Politik sucht händeringend nach Instrumenten, um die Entwicklung aufzuhalten.

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