Tragödie in thailändischer Schule: Schüsse und Tote bei Bangkok

Ein Schüler hat an einer Schule unweit von Bangkok mindestens sieben Menschen erschossen – eine Tat, die Entsetzen hervorruft.

07.08.26 09:49 Uhr | 39 mal gelesen

Es klingt beinahe surreal, aber die traurige Realität holte eine Schule in der thailändischen Provinz Nonthaburi am Freitagmorgen ein: Ein Jugendlicher zog in der Debsirin-Nonthaburi-Schule eine Waffe und feuerte um sich. Seine Opfer – drei Lehrerinnen und Lehrer, drei Mitschüler – hatten vermutlich keine Chance, zu reagieren. Rund 15 weitere Menschen wurden verletzt; in all dem Chaos überblickte wohl kaum jemand das Ausmaß dessen, was da gerade geschah. Noch bevor die Polizei einschreiten konnte, richtete der Täter, ein Schüler selbst, die Waffe gegen sich. Seine Verletzungen waren so gravierend, dass er kurz darauf verstarb. Angeblich soll der Jugendliche, das sagten Ermittler, zuvor schon seine eigenen Großeltern erschossen haben, bevor er zum Schulmassaker aufbrach. Die Motive? Stand jetzt – noch völlig unklar. Die Schule, die Teil eines bekannten Bildungsnetzwerks im Großraum Bangkok ist, zählt etwa 3.000 Schülerinnen und Schüler. Es bleibt zu hoffen, dass nach dieser grausamen Tat umso mehr über Gewaltprävention und psychische Gesundheit gesprochen wird. Aber ehrlich, so etwas erschüttert einen nachhaltig.

Ein bewaffneter Schüler erschoss an der Debsirin-Nonthaburi-Schule in Thailands Provinz Nonthaburi mindestens sechs Menschen und verletzte etwa 15 weitere, bevor er sich selbst tötete. Die Behörden gaben an, dass der Jugendliche zuvor bereits seine Großeltern erschossen hatte. Dieses schockierende Ereignis bringt erneut die Frage nach Waffenbesitz, Zugang zu Waffen für Jugendliche und psychischer Gesundheit in Thailand auf – ein Thema, das nach ähnlichen Vorfällen in Südostasien in jüngster Zeit auch in anderen Medien diskutiert wird. Neuere Berichte, etwa auf der Website The Nation Thailand, verweisen darauf, dass in Thailand in den letzten Jahren die Zahl der Zwischenfälle mit Schusswaffen an Schulen zugenommen hat – trotz des vergleichsweise strengen Waffenrechts. Expertinnen und Experten fordern daher schärfere Kontrollen und mehr psychosoziale Unterstützungsangebote an Schulen. Auch die gesellschaftliche Tabuisierung von psychischen Problemen sei ein Grund, warum Hilfsangebote oft nicht angenommen werden. Einige Stimmen lenken die Debatte zudem auf die Rolle sozialer Netzwerke, über die sich Jugendliche informieren und radikalisieren könnten.

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