Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern bleibt eines der drängendsten Probleme für Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Jetzt entsteht mit Tempton TRUECARE eine neue Kraft: Der Zusammenschluss vereint schnelle, flexible Personalüberlassung mit Strategien zur Gewinnung internationaler Fachkräfte. Eigentlich fast ein Paradoxon: Hier wird versucht, kurzfristigen Personalbedarf genauso zu bedienen wie den langfristigen Aufbau stabiler Teams – ein ziemlicher Spagat. Benjamin Nabert, Geschäftsführer von TRUECARE, beschreibt die Ambition durchaus selbstbewusst: Einrichtungen sollen ab jetzt entlang ihres kompletten Personalbedarfs begleitet werden, nicht nur punktuell. Interessanter Gedanke – denn in der Praxis bedeutet das, einerseits Lücken händisch zu stopfen, gleichzeitig aber nachhaltigere Lösungen zu schaffen.
Auch Tempton-Chef Oliver Hecker unterstreicht: Das Konzept gehe deutlich über klassische Zeitarbeit hinaus. Besonders spannend ist dabei, wie internationale Rekrutierung mit der kurzfristigen Vermittlung Hand in Hand gehen soll – grundsätzlich stehen Einrichtungen vor der Herausforderung, dass die Anwerbung und Integration von Fachkräften aus dem Ausland mitunter 12 bis 18 Monate benötigt, während Ausfälle sofort kompensiert werden müssen. Tempton TRUECARE verspricht hier Lösungen auf allen Zeitebenen.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf grundsätzlichen Werten: Fairness, Transparenz und eine Art partnerschaftliches Miteinander stehen laut Dr. h. c. Andreas Westerfellhaus, künftig im Management, besonders im Fokus. Klingt ambitioniert – bleibt abzuwarten, wie gut diese Philosophie dann tatsächlich in den Alltag übersetzt werden kann. Wer Kontakt sucht, meldet sich klassisch bei TRUECARE in Frankfurt, oder wie gehabt per E-Mail. Alles im Stil einer klassischen Pressemitteilung – und trotzdem ein Schritt, der den Arbeitsmarkt in Gesundheit und Soziales vielleicht etwas mehr in Bewegung bringen könnte.
TRUECARE und Tempton Medical verschmelzen zu Tempton TRUECARE mit 1.500 erfahrenen Mitarbeitenden, um dem strukturellen Personalmangel im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen zu begegnen. Der Fokus liegt darauf, kurzfristige Personalengpässe schnell zu beheben und gleichzeitig Fachkräfte aus dem Ausland nachhaltig zu integrieren – das Ziel: Versorgungssicherheit jetzt und künftig. Branchenverbände und Medien sehen solche Zusammenschlüsse als notwendige Strategie, um den Fachkräftemangel anzugehen – laut einer aktuellen Analyse der Deutschen Krankenhausgesellschaft sind mehr als 30.000 Pflegestellen unbesetzt und der Druck auf Einrichtungen wächst weiter. Laut Berichten der Süddeutschen Zeitung und der Zeit fehlt es an politisch durchgesetzten Lösungen für die schnelle Anerkennung ausländischer Abschlüsse, was Initiativen wie Tempton TRUECARE besonders relevant macht. Zusätzliche Details: Die Politik diskutiert aktuell erneut Wege, Bürokratie bei der Einwanderung abzubauen und Integrationsprogramme zu beschleunigen, während Fachkräfte aus dem Ausland immer häufiger als Rettungsanker gesehen werden. Gleichzeitig bleibt die Integration eine Hürde – es kommt laut Experten darauf an, wie reibungslos sich die Abläufe in Einrichtungen gestalten lassen und ob die Beschäftigten in Deutschland auch bleiben.