Trump erklärt Waffenruhe mit Iran für gescheitert

Nach neuerlicher Gewalt zwischen den USA und dem Iran hält Präsident Trump am Nato-Gipfel in Ankara den Waffenstillstand für hinfällig – und attackiert zudem erneut Amerika’s Verbündete.

heute 10:43 Uhr | 4 mal gelesen

Donald Trump sprach bei einer NATO-Konferenz ganz offen: Für ihn sei der Versuch einer Waffenruhe mit dem Iran offenbar endgültig gescheitert. Eigentlich wollte er „nichts mehr mit denen zu tun haben“ – ganz so, als hätte er gerade den letzten Funken Geduld verloren. Die US-Unterhändler, deutlich nüchterner, möchten trotzdem weiterreden, Verhandlungstisch hin oder her. Trump hält das allerdings für reine Zeitverschwendung. Dabei waren die USA und der Iran erst vor kurzem mittels einer Absichtserklärung auf eine 60-tägige Verhandlungsphase eingestimmt – die Hoffnung auf ein dauerhaftes Friedensabkommen lag zuletzt in der Luft. Aber wie es oft so ist: Schon wenige Tage später krachte es vermehrt. Eskalationen, wechselseitige Vorwürfe – die Spirale drehte sich wieder. Interessant am Rande: Nicht nur der Iran geriet in Trumps Visier. Beim NATO-Treffen wetterte er auch ausgiebig gegen ehemalige Partner, diesmal im Fokus: Spanien. Wegen anhaltender Differenzen rund um die Haltung Spaniens zum Irankrieg will Trump auch diesen Handel nun auf Eis legen. Mit Verbündeten ist Trump momentan auch nicht besonders zimperlich.

Trump erklärte beim Nato-Gipfel in Ankara den brüchigen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran für beendet, nachdem es erneut zu gegenseitigen Angriffen kam. Der ursprüngliche Versuch eines Friedensabkommens innerhalb von 60 Tagen verlief zäh und wurde immer wieder durch Gewaltakte torpediert, wodurch tatsächliche Gesprächserfolge fragwürdig erschienen. Interessanterweise nutzte Trump die Bühne zudem, um auch Verbündete wie Spanien scharf zu attackieren – insbesondere wegen deren Haltung im Irankriegskontext. Zusätzliche aktuelle Entwicklungen: In den letzten Tagen wurde die Lage in Nahost zunehmend instabiler, nachdem neue militärische Zwischenfälle zwischen US-Einheiten und vom Iran unterstützten Gruppen gemeldet wurden. Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und ihren europäischen Nato-Partnern sind angespannt, teils wegen abweichender Strategien im Nahen Osten, teils durch Trumps wiederholte Kritik an mangelnder Unterstützung. Infolge der jüngsten Austauschschläge sehen Beobachter wachsende Gefahr einer weiteren Eskalation und fordern dringend Rückkehr zu ernsthaften Verhandlungen.

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