Übernachtungszahlen in Deutschland steigen: Februar mit leichtem Plus gegenüber Vorjahr

Im Februar 2026 konnten Hotels und andere Unterkünfte in Deutschland insgesamt 27,7 Millionen Übernachtungen verzeichnen – ein spürbarer Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat.

heute 08:44 Uhr | 2 mal gelesen

Montagmorgen, Meldung vom Statistischen Bundesamt: Die touristischen Betriebe hierzulande melden für Februar 2026 ein sattes Wachstum von 3,3 Prozent bei den Übernachtungsgästen – jedenfalls, wenn man die Zahlen von 2025 zum Vergleich heranzieht. 22,6 Millionen heimische Übernachtungen, das sind 3,4 Prozent mehr, Menschen aus dem Ausland schlugen sich mit 5,1 Millionen Buchungen nieder, ein Plus von 2,5 Prozent. Doch im größeren Bild relativiert sich die Euphorie ein wenig: Kumuliert bis Ende Februar stehen 53,2 Millionen Übernachtungen im Register. Ja, das sind immerhin 2,2 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Dennoch bleibt ein klitzekleines Aber: Vom Rekordjahr 2020 ist man noch ein gutes Stück weit entfernt; damals kratzte die Branche mit 56,8 Millionen an der Decke. Wenn man weiter schaut: Der Zugewinn inländischer Gäste lag bei 2,3 Prozent im Vergleich zu den ersten beiden Monaten 2025, während bei ausländischen Besuchern eine moderate Zunahme von 1,5 Prozent zu erkennen ist. Es bleibt also ein solider, aber noch kein rauschender Aufschwung.

Die Tourismusbranche in Deutschland verzeichnete im Februar 2026, laut Angaben des Statistischen Bundesamtes, einen leichten Anstieg bei den Übernachtungen von Inlands- und Auslandsgästen. Während die Zahlen eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr zeigen, bleibt das Niveau weiterhin unter dem Höchststand aus dem Jahr 2020, was auf eine anhaltende Erholung, aber auch gewisse Herausforderungen für die Branche hindeutet. Zunehmende Buchungen könnten einerseits auf verbesserte Konsumstimmung zurückzuführen sein – gleichzeitig stehen viele Betriebe unter Druck durch Fachkräftemangel, Kostensteigerungen und einen noch nicht vollständig zurückgekehrten Geschäftstourismus. Außerdem machen sich veränderte Reisegewohnheiten bemerkbar, etwa eine höhere Nachfrage nach flexiblen Stornierungsoptionen oder nachhaltigen Unterkunftsformen. Angesichts internationaler Krisen und hoher Inflation bleibt das Umfeld fragil – dennoch zeigt sich in der Branche eine gewisse Zuversicht, dass der Aufwärtstrend anhalten könnte.

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