Das Wochenende in Silverstone hätte für Kimi Antonelli vermutlich kaum besser laufen können: Die Pole-Position sicherte er sich mit einer starken 1:28.111 – damit war er mal wieder das Maß der Dinge und verwies die Konkurrenz auf die Plätze. Charles Leclerc, der im ersten Sektor noch Hoffnung auf mehr machte, musste sich am Ende hinten anstellen, Antonelli war einfach zu stark. Lewis Hamilton hatte sich eigentlich auch Chancen ausgerechnet, bekam aber auf seiner schnellen Runde keinen perfekten Rhythmus, Resultat: nur Platz drei hinter Leclerc.
Interessant war, wie sich das Kräfteverhältnis zwischen den Teams im Verlauf des Qualifyings verschob. Mercedes zeigte gleich zu Beginn im Q2, wo der Hammer hängt: Antonelli vorn, Teamkollege Russell direkt dahinter, die beiden Ferraris zwei Zehntel zurück. Enttäuschend für Red Bull – Verstappen kam ausgerechnet hinter seinem etwas weniger prominenten Teamkollegen Isack Hadjar ins Ziel.
Schon im ersten Quali-Abschnitt setzten die Red-Bull-Junioren ein Ausrufezeichen: Hadjar auf P1 und Liam Lawson auf P2. Die Ferraris folgten, auch Nico Hülkenberg war diesmal richtig stark unterwegs und holte sich Platz vier – in seinem Haas hat man das länger nicht gesehen. Bitter lief es dagegen für bekannte Namen: Fernando Alonso, Lance Stroll und Sergio Perez erwischte es früh, sie verpassen die Top 15 und müssen sich wohl mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden geben.
Natürlich ging es nicht fehlerfrei zu: Russell rutschte in Kurve 7 raus und sorgte für eine kurze Gelbphase, konnte aber weiterfahren. Auch Antonelli hatte im Q2 einen heiklen Moment – das Auto fing sich zum Glück wieder, die Runde reichte dann sogar zur Bestzeit. All das zeigt: Das Qualifying war keine langweilige Demonstration, sondern ein echtes Hin und Her mit vielen Geschichten zwischen den Zeilen.
Kimi Antonelli nahm beim Silverstone-Qualifying sowohl Schwung als auch Selbstvertrauen aus dem Sprintrennen mit und holte sich mit einer respektablen Zeit von 1:28.111 Minuten die Pole. Hinter ihm reihten sich Charles Leclerc und Lewis Hamilton ein, während insbesondere die Red-Bull-Junioren – Isack Hadjar und Liam Lawson – im Q1 überraschten. Mercedes zeigte insgesamt eine kompakte Teamleistung, während bekannte Namen wie Alonso und Perez früh ausschieden. Online-Live-Berichte und aktuelle Artikel heben hervor, wie eng die Spitze aktuell zusammengerückt ist: Insbesondere Mercedes hat mit Antonelli und Russell eine starke Paarung, Ferrari bleibt gefährlich, und die Red-Bull-Nachwuchsfahrer setzen neue Akzente. International diskutieren Experten, dass gerade das Wetter in Silverstone weitere Überraschungen bereithalten könnte, was das Rennen zusätzlich spannend machen dürfte.