US-Aktienmärkte geben leicht nach, Ölpreis rutscht spürbar ab

Die Wall Street hat am Donnerstag mit leichten Verlusten geschlossen. Der Dow Jones beendete den Tag bei 49.597 Punkten und verzeichnete damit ein Minus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortag. Zeitgleich lag der S&P 500 ungefähr 0,4 Prozent niedriger bei etwa 7.337 Punkten; die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete mit dem Nasdaq 100 ein Minus von 0,1 Prozent und stand bei 28.564 Punkten. Inmitten der laufenden Berichtssaison konnten bislang zahlreiche Unternehmen aus dem S&P 500 positiv überraschen.

07.05.26 22:27 Uhr | 4 mal gelesen

Auffällig ist vor allem der Einfluss von Künstlicher Intelligenz: Nach einer Phase, in der die Indizes von KI-Hoffnungen und starken Tech-Werten befeuert neue Rekorde erreichten, wurden zuletzt vermehrt Gewinne abgeschöpft – für viele Marktteilnehmer fast schon ein logischer Reflex. Der Euro zeigte sich am Donnerstagabend gegenüber dem US-Dollar minimal stärker; ein Euro notierte auf 1,1764 Dollar, was umgekehrt 0,8501 Euro je Dollar entspricht. Währenddessen profitierte Gold: Die Feinunze legte auf abends 4.743 Dollar zu, ein Plus von 1,1 Prozent. Auf Euro gerechnet waren das etwa 129,62 pro Gramm. Beim Öl knickten die Preise hingegen dramatisch ein: Nordsee-Sorte Brent notierte gegen 22 Uhr bei 98,33 Dollar – satte 10,5 Prozent oder fast 12 Dollar weniger als am Tag zuvor. Warum? Marktbeobachter nennen unter anderem Konjunktursorgen und steigende Lagerbestände als mögliche Gründe. Ehrlich gesagt: Die Unsicherheit ist manchmal der eigentliche Herrscher an der Börse.

Die US-Börsen schlossen am Donnerstag im Minus, wobei KI-getriebene Tech-Aktien nach ihrem jüngsten Höhenflug für Gewinnmitnahmen sorgten. Während Gold als sicherer Hafen gefragt war und deutlich zulegen konnte, geriet der Ölpreis unter massivem Druck – bedingt durch Konjunkturängste, einen Anstieg der US-Lagerbestände und Anzeichen schwächerer Nachfrage aus China. Interessanterweise zeigen aktuelle Daten aus den letzten Stunden, dass der Rückgang beim Ölpreis auch die Aktien von Energiekonzernen belastete, während internationale Indizes wie der DAX oder der EURO STOXX 50 vergleichsweise stabil blieben. Die Spannungen auf dem Rohstoffmarkt und die überdurchschnittliche Volatilität an den Aktienbörsen werden laut Experten in nächster Zeit anhalten, zumal der Fokus weiterhin auf Technologien, Zinsentscheidungen der US-Notenbank und geopolitischen Entwicklungen liegt. (Quellen: [t3n.de](https://t3n.de), [faz.net](https://www.faz.net), [spiegel.de](https://www.spiegel.de))

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