USA intensivieren Angriffe auf iranische Ziele

In der Nacht auf Mittwoch bombardierten US-Streitkräfte erneut zahlreiche militärische Einrichtungen im Iran. Laut Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) wurden insbesondere Stellungen entlang der Straße von Hormus und in den angrenzenden Küstenregionen ins Visier genommen.

heute 07:59 Uhr | 4 mal gelesen

Offiziell dienen die Angriffe der US-Regierung dazu, die Möglichkeiten des Iran zu unterbinden, Handelsrouten und zivile Schiffe zu gefährden. Umgekehrt feuerten iranische Kräfte auf amerikanische Ziele in der Region zurück – ein Kreislauf der Gewalt, der offenbar nicht so bald endet. Parallel dazu verschärften US-Marine-Einheiten ihre Kontrolle über den Schiffverkehr rund um iranische Häfen und einen Teil der persischen Küste. Teheran konterte mit der Drohung, eigene Blockaden für Energieexporte einzuleiten – das nächste Kapitel in einem anhaltenden Ringen um Macht und Einfluss. US-Präsident Donald Trump hatte zunächst angedacht, eine Gebühr auf den Warenverkehr durch die sensible Meeresenge einzuführen, zog diese Idee aber wieder zurück. Grund seien laut ihm produktive Gespräche mit Nahost-Staaten gewesen; stattdessen sei nun von verschiedenen Golfstaaten geplant, sich mit den USA in Handels- und Investitionsdeals zu verbinden. Dieser Mix aus wirtschaftlicher Diplomatie und militärischem Druck spricht Bände über die Zerrissenheit aktueller Nahost-Strategien – und darüber, wie fragil die Lage im Schatten der Straße von Hormus bleibt.

Die Situation zwischen den USA und Iran spitzt sich weiter zu: In der Nacht wurden laut dem US-Militär Ziele an strategisch wichtigen Punkten des Iran, darunter im Umfeld der Straße von Hormus, attackiert, um iranische Störaktionen gegen die Schifffahrt einzudämmen. Die iranische Reaktion folgte prompt mit Angriffen auf US-Einrichtungen und der Drohung, Energieexporte zu blockieren. Zusätzlich verzichtete Präsident Trump nach kurzfristiger Ankündigung einer Transitgebühr wieder darauf und setzt nun auf Verträge mit den Golfstaaten – diese Verquickung von Militäraktionen, Handelsinteressen und politischer Taktik verschärft die Unsicherheit in der Region weiter.

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